Onkoforum Celle

Benefizveranstaltung

Celler Entenrennen

Entenrennen sind besonders wirksame PR- und Fundraisingaktionen, mit denen sich viel Öffentlichkeit herstellen und große Beträge erlösen lassen. Dabei wird eine möglichst große Zahl von nummerierten kleinen, meist gelben Gummienten Wochen vorher zugunsten eines guten Zwecks unter die Leute gebracht – in Celle: zugunsten der Arbeit des Onkoforums -, um dann am Renntag gemeinsam unter Tamtam und großem Juchee in ein fließendes Gewässer geschmissen zu werden. Zu jeder Ente gehört ein Los. Die Nummer der Ente, die als erste die Ziellinie überquert, gewinnt.

Nachdem wir ein solches Rennen bei den Benefizregatten „Rudern gegen Krebs“ 2015 und 2016 zwei Mal getestet hatten, starteten unsere Enten im September 2017 erstmals richtig durch. 5.330 Enten, extra eingeschifft aus China, gingen an den Start. Seitdem wollen wir das Entenrennen alle zwei Jahre auf der Aller stattfinden lassen, 2021 allerdings musste es wegen Corona ausfallen.

Die Veranstaltung findet auf dem Gelände des Celler Rudervereins an der Ziegeninsel statt – von dort aus gelangen die Enten in die Aller und treiben bis zur Pfennigbrücke. Wie immer, wenn es um Veranstaltungen mit Wasser geht, wird das Event unterstützt durch die DLRG. Überaus wichtig ist auch das THW – vielen Dank! Auch der Paddel Klub Celle engagiert sich stark, z.B. indem er einen Shuttle über die Aller von der Pfennigbrücke zur Ziegeninsel anbietet.

Neben dem spektakulärem Entenrennen gibt es davor ein Sponsorenentenrennen mit bunt geschmückten Großenten. Zudem wird auf dem Veranstaltungsgelände mit Vereinen, Sponsoren und Unterstützern für ein buntes Rahmenprogramm sowie für Speis und Trank  gesorgt. Die Preisverleihung findet unmittelbar nach dem Zieleinlauf auf der Terrasse des Restaurants „Divino“ an der Pfennigbrücke statt. Wer daran nicht teilnehmen kann, kann Gewinnerlose auch später noch einlösen. Als Preise winken wunderbare Erlebnisse und Vergnügungsgeräte.

Antworten auf die häufigsten Fragen:

Im Prinzip ein großer Spaß. Mehr als 5.000 einzeln nummerierte Gummi-Enten werden für mindestens 5 € pro Stück unter die Leute gebracht, um am Renntag für ein paar Minuten in die Aller geschmissen und wieder eingesammelt zu werden. Auf dem Wasser bewähren sie sich in der Strömung und kabbeln sich um die vorderen Plätze beim Zieleinlauf. Wer dann das Los mit der Nummer einer siegreichen Ente besitzt, gewinnt ein großartiges Erlebnis. Sieger aber sind wir alle – Sie und ich, du und sie, alle haben wir etwas Gutes vollbracht.

Im Prinzip allen. Denn jeder kann an Krebs erkranken. Die Enten werden zugunsten des Onkologischen Forums Celle e.V. gegen eine Spende abgegeben und sorgen dafür, dass es in Celle und dem Landkreis weiterhin professionelle psychoonkologische Beratung und Begleitung für Betroffene sowie kostenlose ambulante palliative Begleitung für Schwerstkranke und Sterbende gibt. Natürlich nur, wenn die Entchen nicht zu frech sind und einen Besitzer finden. Danach dürfen die sie frisieren, bemalen, streicheln und trainieren, soviel sie wollen. Nur Fernsteuerung einbauen ist verboten.

Im Prinzip nachmittags auf der Aller vor der Ziegeninsel. Auf dem Gelände des Celler Rudervereins gibt es ab mittags eine mehrstündige, familientaugliche Auftaktveranstaltung mit allerlei Entenliebhaberbespaßungsaktionen. Je nach Wind und Wetter, startet das Vorrennen, bei dem einige Dutzend zu groß geratene Superenten den Sponsoren zuliebe die Strömung testen. Etwa eine Stunde später kommt es zum Showdown der abertausend Celler Rennenten, die aus mehreren Metern Höhe gemeinsam in den Fluss gestürzt werden.

Im Prinzip alles oder nichts. Das Rennen findet bei jedem Wetter statt. Die Rennstrecke wird mit Schläuchen eingehegt, was das Ausbrechen einzelner Enten verhindert. Rennenten mögen keine Hindernisse, allerdings auch keinen Gegenwind. Deshalb sind die Lebensretter von der DLRG auch für widrigste Bedingungen gewappnet. Notfalls werden die Enten mit Wasserpistolen und -spritzen vorwärts gescheucht, oder es gibt einen Antrieb durch den Wellengang von Motorbooten.

Im Prinzip nie – Krebsberatung und palliative Begleitung brauchen immer Geld. Beim Celler Entenrennen aber ist die Pfennigbrücke das Ziel. Die Enten gewinnen in der Reihenfolge des Zieleinlaufs, unabhängig davon, wie sie ins Ziel kommen. Aufrecht wie kopfüber schwimmende, ab- und wieder aufgetauchte, seitlich liegende oder auch völlig erschöpfte Enten werden gewertet. Auch rückwärts gewandte und geistig abwesende. Aus der Bahn geratene oder irgendwo hängen gebliebene Enten allerdings sind und bleiben Looser.

Vor der Pfennigbrücke wird eine Entenfalle für den geordneten Einlauf der Sieger sorgen. Unter notarieller Aufsicht werden die siegreichen Enten danach auf die Terrasse des Divino eskortiert. Sie haben fürs Leben ausgesorgt und lebenslanges Schwimmrecht in der Badewanne ihres Besitzers.

Im Prinzip von allein. Alle startberechtigten Enten – also nur solche, die ordnungsgemäß erstanden wurden – müssen am Renntag pünktlich aufstehen, zur Ziegeninsel kommen und bis spätestens zur Startzeit bei den netten EntenbetreuerInnen vom Onkoforum abgegeben worden sein, die auf dem Gelände des Celler Rudervereins rumstehen. Dann kommen sie in einen Spezialbehälter (keinen Topf!), den Freiwillige vom THW gebaut haben. Später gibt der Oberbürgermeister den Startschuss, dann schüttet sie das THW ins Wasser.

Prinzipiell nein! Das wäre ja noch schöner! Wer Wind sät, wird Sturm ernten! Wer Gegenstände oder Flüssigkeiten in die Aller schmeißt, wird mit Ordnungsstrafen belangt und umgehend disqualifiziert. Pusten und Wellen machen darf nur die DLRG.

Prinzipiell ja. Aber geben Sie ihr einen Namen! Dann verfolgen Sie sie mit dem Teleskop, schreien sich die Lunge aus dem Hals, machen Faxen und feuern gans egoistisch allein Ihre Ente an. Uns stört das nicht. Und die Enten schon gar nicht. Wundern Sie sich bloß nicht, wenn niemand klatscht. Aber wehe, Sie schubsen!

Im Prinzip natürlich. Sie ist ja ausgewachsen. Dazu müssen Sie sie allerdings beim Kauf vom schweren Los befreien (das Sie sich einstecken!) und mit einer ausdrücklichen Instruktion (und guten Wünschen!) zurücklassen. Wir holen sie dann rechtzeitig ab. Oder Sie bringen die voll durchtrainierte Ente bis spätestens eine Stunde vor Rennbeginn bei den Veranstaltern auf dem Renngelände (Ziegeninsel) vorbei, den netten Menschen vom Onkoforum. Dann sorgen die dafür, dass sie sich ins Wasser stürzen kann. Das Los nehmen Sie natürlich an sich!

Im Prinzip gut. Statistisch gewinnt etwa jede 70. Ente ein Erlebnis. Die Gewinner werden am Renntag ab ca. 15.30 Uhr unter Aufsicht des speziell ausgebildeten Entenrenn-Notar Ulf Kerstan auf der Terrasse des Divino beglückwünscht. Gewinnerenten werden in der Reihenfolge ihres Einlaufs in der Entenfalle aufgerufen. Wessen Besitzer:in dann anwesend ist, zeigt das entsprechende Los vor und hat dann die freie Auswahl unter den Preisen auf der Preisliste. Ganz einfach, oder? Die Nummern der siegreichen Enten werden danach hier,  auf Facebook (Celler Entenrennen) und in der Celler Presse veröffentlicht. Wer bei der Gewinnausgabe nicht anwesend war, aber danach sieht, dass die eigene Ente auf der Liste steht, kann sich bis zum 22.8.22 im Onkoforum melden und sich dort den noch vorhandenen besten Preis aus der Preisliste aussuchen.

 

Im Prinzip viel. Viele großartige Erlebnisse und spaßmachende Sachen für alle sowie dauerhaft professionelle Beratung und Begleitung für Betroffene. Eine Preisliste wird rechtzeitig vor dem Rennen veröffentlicht.

Gewinner können ihre Gewinne gleich mitnehmen. Wer nicht da ist, kann sich später im Onkologischen Forum Celle e.V. melden. Gegen Vorlage des Losscheins erhalten Sie dann dort einen Gewinn. Wer zuerst kommt, wählt aus. Nicht abgeholte Gewinne werden zugunsten des Onkoforums versilbert.

Im Prinzip ja. Aber finden Sie mal unter mehr als 5.000 Vögeln den Ihren! Wir schauen, wie wir Ihnen dabei helfen können und werden versuchen, alle erschöpften Teilnehmerinnen am späten Nachmittag vor unserer Garage in der Fritzenwiese 117 nochmals auflaufen zu lassen. Wer’s zurück zu seinem Besitzer schafft, dem winkt der Entenhimmel. Alle nicht abgeholten Enten aber vermehren ihren Daseinszweck. Sie können beim nächsten Entenrennen erneut mitmachen und so der Krebsberatung neue Mittel zuspielen …

Im Prinzip niemand. Jede Ente ist ein Individuum und selbst dafür zuständig, dass sie rechtzeitig ins Wasser kommt, nicht untergeht und möglichst aufrecht das Ziel erreicht. Bei Streit- oder Unstimmigkeiten oder weiteren Fragen kann sich jede Besitzerin (männliche eingeschlossen) an den Entenoberonkel Fritz Gleiß im Onkologischen Forum Celle e.V. wenden, Fritzenwiese 117, 29221 Celle, pr@onko-forum-celle.de, Tel. 05141 2196605.

Nächster Termin

Das nächste Entenrennen findet statt am Samstag, dem 09.07.22, 12-16 Uhr.

Teilnahme & Information

Sie können Rennenten ab Ende April gegen eine Spende von mindestens 5 € pro Stück erwerben. Eine Liste der Vertriebsstellen wird hier veröffentlicht.

Wer mehr tun möchte, kann sich am Sponsorenentenrennen beteiligen. Die Starterlaubnis für besonders große Enten wird gegen eine Spende von 100 € erteilt.

Alle Enten sind wiederverwendbar. Gewinnen lässt sich aber nur mit einem aktuellen Los, das beim Erwerb am Hals der Ente baumelt.

Impressionen
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