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	<title>Therapie &#8211; Onkoforum Celle</title>
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	<description>Krebsberatungsstelle und Ambulanter Palliativdienst</description>
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	<title>Therapie &#8211; Onkoforum Celle</title>
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		<title>Erste Zentren für Personalisierte Medizin zertifiziert</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2023/03/02/erste-zentren-fuer-personalisierte-medizin-zertifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 08:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Personalisierte Therapie für Patient*innen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen Die Charité in Berlin und das Universitätsklinikum Freiburg haben als erste Zentren die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft für Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM) erfolgreich abgeschlossen. In den ZPM werden für Patient*innen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen Therapieempfehlungen auf Basis der Genommedizin erarbeitet, wenn die Standardtherapien keine Option mehr darstellen oder [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Personalisierte Therapie für Patient*innen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen</h2>



<p><strong>Die Charité in Berlin und das Universitätsklinikum Freiburg haben als erste Zentren die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft für Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM) erfolgreich abgeschlossen. In den ZPM werden für Patient*innen mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen Therapieempfehlungen auf Basis der Genommedizin erarbeitet, wenn die Standardtherapien keine Option mehr darstellen oder wenn bei seltenen Krebserkrankungen solche nicht vorhanden sind. Alle ZPM sind innerhalb des Deutschen Netzwerks Personalisierte Medizin (DNPM) miteinander vernetzt und generieren damit gemeinsam Wissen innerhalb der Versorgungsstrukturen.</strong></p>



<p>Die Behandlung von Krebspatient*innen erfolgt entlang der Empfehlungen aus S3-Leitlinien. Wurden diese Standardtherapien in den organspezifischen Zentren  bereits umgesetzt, können Patient*innen und ihre Behandelnden sich bei weiter fortschreitender Erkrankung an die Zentren für Personalisierte Medizin wenden. Die ersten von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten ZPMs sind die Charité in Berlin und das Universitätsklinikum Freiburg. Sie erfüllen die angesetzten Qualitätskriterien und haben ein etabliertes Qualitätsmanagementsystem nachgewiesen.</p>



<p><strong>Genommedizin eröffnet neue Möglichkeiten für Krebs-Patient*innen</strong></p>



<p>Die Grundlage personalisierter Medizin bilden umfassende Genom-Analysen, die neue Therapieoptionen eröffnen. Expert*innen geben im Rahmen eines Molekularen Tumorboards – einer interdisziplinären, organübergreifenden Tumorkonferenz – auf Basis der individuellen Genomdiagnostik und weiteren molekularen Informationen Empfehlungen für den weiteren Therapieverlauf.<br>„Beide Zentren für Personalisierte Medizin haben die anspruchsvollen Zertifizierungskriterien erfüllt und belegt, dass sie hervorragende Arbeit leisten. Dies kommt den Patient*innen zugute. In den Zentren können ihnen neue, auf sie und ihre Erkrankung passende Behandlungsmöglichkeiten angeboten werden. Damit erreichen wir immer mehr Menschen, bei denen die Möglichkeiten der Standardtherapie erschöpft sind – das ist großartig“, so Prof. Dr. Nisar Malek, der gemeinsam mit Prof. Ulrich Keilholz Vorsitzender der Zertifizierungskommission ZPM ist und zudem Leiter des DNPM-Projekts.</p>



<p><strong>Wissensgenerierung aus der Versorgung für weiteren Fortschritt</strong></p>



<p>Die Zentren für Personalisierte Medizin werden im Rahmen des Innovationsfond-Projekts des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) „DNPM – Deutsches Netzwerk für Personalisierte Medizin“ eingerichtet. Das Konzept baut auf den Strukturen des ZPM-Netzwerks in Baden-Württemberg auf, wo bereits vier Zentren für Personalisierte Medizin etabliert wurden. Im Modellprojekt des G-BA soll das Konzept nun bundesweit Anwendung finden.<br>Diese Vernetzung aller ZPMs innerhalb des DNPMs ist für die langfristige Arbeit der Zentren besonders relevant. Gemeinsame Standards, Dokumentations- und Bioinformatikstrukturen erlauben eine fortlaufende Wissensgenerierung.<br>„Die enge Vernetzung erlaubt uns einen intensiven Austausch – alle Zentren für Personalisierte Medizin profitieren von den erhobenen Daten und können die Erkenntnisse für die Forschung und auch zeitnah für die Versorgung der Patient*innen nutzen. Wir sind zuversichtlich, dass wir unseren Patient*innen so eine immer bessere Versorgung bieten können“, sagt Prof. Dr. Nisar Malek.<br>Die Behandlung onkologischer Erkrankungen basierend auf Genommedizin ist in einem Modellvorhaben, das im Paragraf 64e Sozialgesetzbuch V verankert ist, adressiert. Die Zertifizierung als ZPM soll für den Nachweis einer Erbringung von Leistungen nach den Vorgaben des Paragrafen genutzt werden können.<br>Die Möglichkeiten der Personalisierten Medizin sollen somit onkologischen Patient*innen perspektivisch bundesweit zur Verfügung stehen.<br>„Diese ersten Zertifizierungen sind nur der Anfang“, so Prof. Dr. Ulrich Keilholz. Er ist Direktor des Charité Comprehensive Cancer Center und gemeinsam mit Prof. Dr. Nisar Malek im Vorsitz der Zertifizierungskommission ZPM. „Bereits jetzt sind acht weitere Erst-Audits für dieses Jahr geplant. Ich freue mich auf mindestens zehn hervorragende zertifizierte Zentren für Personalisierte Medizin, in denen Krebspatient*innen individuelle und an aktuellster Forschung ausgerichtete Unterstützung erhalten.“</p>



<p>(Deutsche Krebsgesellschaft, 1.3.2023)</p>
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		<title>Neuer Qigong-Kurs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2023/01/09/neuer-qigong-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 08:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Termine]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab dem 1.2. laden wir zum nächsten Qigong-Kurs für Krebserkrankte unter Leitung von Silke von Borstel ein. Der Kurs findet neun Mal mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Gruppenraum des Forums in Celle statt (Fritzenwiese 117, Celle). Die Teilnahme ist nur unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich – also nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab dem 1.2. laden wir zum nächsten Qigong-Kurs für Krebserkrankte unter Leitung von Silke von Borstel ein. Der Kurs findet neun Mal mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Gruppenraum des Forums in Celle statt (Fritzenwiese 117, Celle). Die Teilnahme ist nur unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich – also nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete &#8211; und kostet je nach Selbsteinschätzung mindestens 54 € (Mitglieder 45 €). Da dieser Kurs stets sehr schnell ausgebucht ist, raten wir zu einer möglichst baldigen Anmeldung im Büro: Tel. 05141/2196600, info@onko-forum-celle.de</p>
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		<title>Trommelschläge gegen Krebs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/12/07/trommelschlaege-gegen-krebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[In Datteln trotzen acht Frauen der Taubheit in den Fingerspitzen Eine Krebserkrankung kann zu dauerhaften Nervenschäden führen. Das Angebot eines Dattelner Vereins verspricht Linderung und Ausgleich für Betroffene. Acht Frauen nehmen auf ihren Instrumenten Platz, dann hallen Rhythmen durch die Familienbildungsstätte in Datteln. Ihre Finger treffen die Schlagbretter von Cajons – kistenförmigen Trommeln, die aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Datteln trotzen acht Frauen der Taubheit in den Fingerspitzen</p>



<p>Eine Krebserkrankung kann zu dauerhaften Nervenschäden führen. Das Angebot eines Dattelner Vereins verspricht Linderung und Ausgleich für Betroffene.</p>



<p>Acht Frauen nehmen auf ihren Instrumenten Platz, dann hallen Rhythmen durch die Familienbildungsstätte in Datteln. Ihre Finger treffen die Schlagbretter von Cajons – kistenförmigen Trommeln, die aus Südamerika stammen. Der gemeinsame Abend steht unter dem Motto „Die Seele baumeln lassen“, er soll Spaß machen und die Nerven stimulieren. Denn: Die Teilnehmerinnen sind an Krebs erkrankt.</p>



<p>Nervenschäden durch Krebsbehandlung</p>



<p>Die Behandlung durch Chemo- und Strahlentherapie sowie der Tumor selbst können bei Krebspatientinnen zu Nervenschäden führen – in den Fingern stellt sich ein Taubheitsgefühl ein. Bei manchen Betroffenen bleiben die Schäden irreversibel. Durch das Trommeln können ihre Fingerspitzen jedoch kurzzeitig an Sensibilität gewinnen.</p>



<p>Der „Hilfe bei Frauenkrebs-Datteln e.V.“ lud deshalb zum Workshop ein. Musikpädagoge Jörn Arnold leitete den dreistündigen Kurs am Samstag (3. Dezember): Alle Teilnehmerinnen hatten selbstgebaute Cajons dabei und trommelten ohne Notenkenntnisse. Unter der Anleitung des Lehrers setzten sie zum Beispiel Wörter in Silben und Silben in Trommelschläge um.</p>



<p>Der gemeinnützige Verein zieht Bilanz: „Sofortige Erfolgserlebnisse waren garantiert. Alle sind von der Trommelei infiziert und möchten weitermachen.“ Der Förderverein finanzierte den Kurs vollständig. Einen Teil der Kosten trug die Stadt Datteln mit einer Spende zum Thema „ehrenamtliche Bürgerprojekte“. Der Verein schließt eine Wiederholung des Projekts nicht aus.</p>



<p>(Dattelner Morgenpost, 05.12.2022, Benjamin Kübart)</p>
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		<title>MHH: Neues Zentrum für Integrative Onkologie nimmt seine Arbeit auf</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/06/15/mhh-neues-klaus-bahlsen-zentrum-fuer-integrative-onkologie-nimmt-seine-arbeit-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 07:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktive Teilhabe am Behandlungsverlauf für Krebspatientinnen und -patienten Viele an Krebs erkrankte Menschen stellen sich die Frage, was sie selbst im Kampf gegen Krebs tun können. Eine Anlaufstelle für Fragen wie diese ist das neue Klaus-Bahlsen-Zentrum für Integrative Onkologie im Comprehensive Cancer Center (CCC) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), das am 13. Juni feierlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aktive Teilhabe am Behandlungsverlauf für Krebspatientinnen und -patienten</p>



<p>Viele an Krebs erkrankte Menschen stellen sich die Frage, was sie selbst im Kampf gegen Krebs tun können. Eine Anlaufstelle für Fragen wie diese ist das neue Klaus-Bahlsen-Zentrum für Integrative Onkologie im Comprehensive Cancer Center (CCC) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), das am 13. Juni feierlich eröffnet wurde. Es verbindet wissenschaftlich basierte naturheilkundliche und komplementärmedizinische Therapien mit konventioneller Onkologie. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung unterstützt den Aufbau des Zentrums in einem ersten Schritt mit zwei Millionen Euro.<br><br>Unter dem Dach des neuen Zentrums arbeitet ein erfahrenes Team von Mitarbeitenden der Komplementärmedizin, Palliativmedizin, Psychoonkologie, Sport- und Rehabilitationsmedizin, Ernährungsmedizin und der Pflege eng zusammen, darunter sind drei onkologisch speziell ausgebildete Ärztinnen der Komplementär- und Palliativmedizin. Das Zentrum bietet den Erkrankten und ihren Angehörigen eine intensive und professionelle Begleitung vor, während und nach der Behandlung an. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der neben körperlichen Aspekten auch psychische oder soziale Probleme einer Erkrankung berücksichtigt.<br><br>Das Konzept der Integrativen Onkologie ist mittlerweile regelmäßiger Bestandteil in der Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten geworden. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität, die Linderung von Nebenwirkungen sowie die bestmögliche Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit von an Krebs erkrankten Menschen. Professor Michael Manns, Präsident der MHH freut sich über die Eröffnung des neuen Zentrums an der MHH und sagt: „Das Zentrum für Integrative Onkologie ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer onkologischen Aktivitäten in Krankenversorgung und Forschung. Damit bauen wir unsere allumfassende Expertise in der Onkologie an der MHH weiter aus“.<br><br>Zu Beginn des Jahres 2021 hat die Deutsche Krebshilfe die MHH gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Comprehensive Cancer Center Niedersachsen als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Im Dezember 2021 folgte die Gründung des Klaus-Bahlsen-Zentrums für Integrative Onkologie.<br><br>„In unserem neuen Zentrum haben Krebspatientinnen und -patienten die Möglichkeit über verschiedene Einzel- oder Gruppenangebote selbst aktiv zum Krankheits- und Behandlungsverlauf beizutragen“, sagt Professorin Diana Steinmann, Leiterin des Klaus-Bahlsen-Zentrums für Integrative Onkologie. „Hierzu zählen naturheilkundliche Beratungen, Angebote zur Stärkung der Selbstheilungskräfte, Entspannungsverfahren, Bewegungsangebote und komplementäre pflegerische Anwendungen, die eine wertvolle Unterstützung während und nach der Krebstherapie sein können. Wir erhalten hier viel positive Resonanz von den Teilnehmenden, die insbesondere ihre persönliche Situation verbessern konnten.“, Extern kooperierende Therapeutinnen und Therapeuten erweitern das Angebotsspektrum im Zentrum.<br><br>„Anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums wollen wir der Intention unserer Stifter, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten, zu fördern und schnell und nachhaltig zu helfen, mit diesem Klaus-Bahlsen-Zentrum ein Zeichen setzen“, erklärt Dr. Jürgen Seja, Vorstandsvorsitzender der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Und Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung ergänzt: „Komplementärmedizin ist ein wichtiger Satzungsschwerpunkt unserer Stiftung. Daher sollen im Sinne unserer Stifter die Fördergelder direkt dort wirken, wo ohne sie keine Unterstützung vorhanden wäre. Das Jubiläum der Stiftung bietet dafür einen würdigen Anlass.“<br><br>„Mit dem neuen Zentrum führen wir die bisherigen Einzelprojekte und Aktivitäten der verschiedenen Bereiche zusammen und schaffen eine zentrale Anlaufstelle für Krebspatientinnen und -patienten, die neue Möglichkeiten suchen, um ihren Krankheitsverlauf zu optimieren“, betont Professor Peter Hillemanns, Direktor des CCC Hannover. „Wir sind dankbar für die großzügige Unterstützung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, die die Etablierung neuer Versorgungsmöglichkeiten für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige möglich macht.“ Neben der weiteren Ausgestaltung an Betreuungsangeboten soll mit dem neuen Zentrum die wissenschaftliche Evaluation der integrativen Onkologie intensiviert und insbesondere die Patientenpartizipation in der klinischen Forschung ausgebaut werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />



<p>http://Weitere Informationen erhalten Sie bei Professorin Diana Steinmann, klaus-bahlsen-zentrum@mh-hannover.de, Telefon (0511) 532-4386, und auf unserer Internetseite <a href="https://www.mhh.de/klaus-bahlsen-zentrum">https://www.mhh.de/klaus-bahlsen-zentrum</a> .</p>



<p>Stefan Zorn Stabsstelle Kommunikation<br><a href="https://idw-online.de/de/institution121">Medizinische Hochschule Hannover</a></p>



<p>(idw-online.de, 13.6.2022)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Drei- statt sechsmonatige Therapie bei Darmkrebs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/05/04/drei-statt-sechsmonatige-therapie-bei-darmkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 09:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kürzere Chemotherapie nach der Operation bei lokal fortgeschrittenem Darmkrebs Eine dreimonatige Therapie erweist sich in einer Studie der sechsmonatigen Therapie als nicht unterlegen. Patienten mit Dickdarmkrebs im Stadium III profitieren davon, wenn sie nach der Operation noch eine unterstützende, sogenannte adjuvante Chemotherapie erhalten. Wenn diese Therapie von den üblichen sechs auf drei Monate verkürzt wird, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzere Chemotherapie nach der Operation bei lokal fortgeschrittenem Darmkrebs</p>



<p>Eine dreimonatige Therapie erweist sich in einer Studie der sechsmonatigen Therapie als nicht unterlegen.</p>



<p>Patienten mit <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/basis-informationen-krebs/krebsarten/darmkrebs.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dickdarmkrebs</a> im Stadium III profitieren davon, wenn sie nach der Operation noch eine unterstützende, sogenannte adjuvante Chemotherapie erhalten. Wenn diese Therapie von den üblichen sechs auf drei Monate verkürzt wird, bringt das den Patienten offenbar keinen Nachteil. Dies zeigen die Ergebnisse der ACHIEVE-Phase III-Studie, die in Japan durchgeführt und in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde.</p>



<p>1.291 Patienten ab 20 Jahren mit Darmkrebs im Stadium III nahmen an der Studie teil. Tumoren im Stadium III sind lokal fortgeschritten, haben sich aber noch nicht mit Metastasen in andere Organe ausgebreitet. Die Teilnehmer wurden operiert und erhielten anschließend entweder drei oder sechs Monate lang eine Chemotherapie mit jeweils mehreren Wirkstoffen.&nbsp;</p>



<p>Nach fünf Jahren waren in beiden Therapiegruppen noch rund 87 Prozent der Patienten am Leben. Auch die Zahl der Rückfälle und das krankheitsfreie Überleben nach fünf Jahren waren in beiden Gruppen mit 22 bzw. 23 Prozent vergleichbar. Die dreimonatige Chemotherapie war also offenbar der sechsmonatigen nicht unterlegen. Gleichzeitig traten länger anhaltende Störungen an den peripheren Nerven nach nur drei Monaten Chemotherapie seltener auf.</p>



<p>Die dreimonatige adjuvante Chemotherapie habe sich in dieser Studie als eine angemessene Therapieoption erwiesen, insbesondere bei Patienten mit einem Tumor mit niedrigem Risiko, so die Studienautoren in ihrer Bewertung.</p>



<p>&nbsp;Quelle:</p>



<p>Yoshino T et al. Final Analysis of 3 Versus 6 Months of Adjuvant Oxaliplatin and Fluoropyrimidine-Based Therapy in Patients With Stage III Colon Cancer: The Randomized Phase III ACHIEVE Trial. Journal of Clinical Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 5. Mai 2022, DOI https://doi.org/10.1200/JCO.21.02628</p>



<p><a href="https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/aktuelle-themen/redaktionelles/autoren.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(krebsgesellschaft.de, 19.5.22, KvK)</a></p>
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		<item>
		<title>Mit Schall Tumore zerstören – Studie bestätigt Wirkung</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/04/20/mit-schall-tumore-zerstoeren-studie-bestaetigt-wirkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 08:57:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine spezielle nicht-invasive Schalltechnologie kann Krebszellen mechanisch abtöten und selbst wenn Tumore nur teilweise zerstört werden, eine weitere Krebsausbreitung unterbinden, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung an Mäusen. Die Methode wird im Rahmen einer laufenden klinischen Studie bereits an Menschen getestet. Das Verfahren der Histotripsie wurde an der University of Michigan entwickelt und nutzt fokussierte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine spezielle nicht-invasive Schalltechnologie kann Krebszellen mechanisch abtöten und selbst wenn Tumore nur teilweise zerstört werden, eine weitere Krebsausbreitung unterbinden, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung an Mäusen. Die Methode wird im Rahmen einer laufenden klinischen Studie bereits an Menschen getestet.</p>



<p>Das Verfahren der Histotripsie wurde an der University of Michigan entwickelt und nutzt fokussierte Ultraschallwellen, um das Zielgewebe millimetergenau mechanisch zu zerstören. Im Rahmen der Studie #HOPE4LIVER findet die Methode mittlerweile auch in Deutschland an dem Klinikum <strong>Braunschweig</strong> und der Universitätsmedizin <strong>Magdeburg</strong> Anwendung gegen Leberkrebs.</p>



<p>Wirkung bei Leberkrebs untersucht</p>



<p>In der aktuellen Studie haben Forschende der University of Michigan und der University of Wisconsin nun an Mäusen untersucht, inwiefern auch eine teilweise Zerstörung von Leberkrebstumoren ausreicht, um die Bildung von Metastasen beziehungsweise eine Krebsausbreitung zu verhindern. Die Studienergebnisse wurden in dem Fachmagazin „<a href="https://www.mdpi.com/2072-6694/14/7/1612/htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cancers</a>“ veröffentlicht.</p>



<p>„In vielen klinischen Situationen kann ein Krebstumor aus Gründen wie Größe, Lage oder Stadium der Masse nicht direkt behandelt werden“, erläutern die Forschenden in einer <a href="https://news.umich.edu/tumors-partially-destroyed-with-sound-dont-come-back/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> der University of Michigan.</p>



<p>Um die Wirksamkeit des Verfahrens unter nicht optimalen Bedingungen zu simulieren, wurde in der Studie nur ein Teil der Tumormasse gezielt behandelt, so dass ein lebensfähiger, intakter Tumor zurückblieb.</p>



<p>Die Forschenden untersuchten die Auswirkungen einer partiellen Histotripsie-Tumorablation (circa 50 bis 75 Prozent des Tumorvolumens) auf die ungezielte Tumorprogression, das Überleben, das Metastasierungsrisiko und die Immuninfiltration in einem Nagetiermodell des hepatozellulären Karzinoms (HCC; <a href="https://www.heilpraxisnet.de/krankheiten/leberkrebs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leberkrebs</a>).</p>



<p>81 % der Tumore vollständig zurückgebildet</p>



<p>„Selbst bei teilweiser Ablation wurde bei 81 Prozent der behandelten Ratten eine vollständige lokale Rückbildung des Tumors beobachtet, ohne dass es zu einem Wiederauftreten oder einer Metastasierung kam“, berichtet das Team von den Ergebnissen.</p>



<p>Im Gegensatz dazu sei bei 100 Prozent der unbehandelten Kontrolltiere eine lokale Tumorprogression und die Bildung intrahepatischer Metastasen feststellbar gewesen. Und die mit Histotripsie behandelten Tiere zeigten laut den Forschenden im Vergleich zu den Kontrolltieren statistisch signifikant bessere Überlebenswerte.</p>



<p>Nicht zuletzt wiesen die behandelten Tiere im Vergleich zu den Kontrolltieren eine erhöhte Immuninfiltration auf, die möglicherweise zur Rückbildung der nicht behandelten Tumorregionen beigetragen hat, erläutern die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>



<p>„Selbst wenn wir nicht den gesamten Tumor angreifen, können wir den Tumor zur Rückbildung bringen und das Risiko künftiger Metastasenbildung verringern“, resümiert Studienautor Professor Zhen Xu von der University of Michigan.</p>



<p>Nicht-invasive mechanische Methode</p>



<p>Das besondere an der nicht-invasiven Schalltechnologie sei zudem, dass sie keine vergleichbaren schädlichen Nebenwirkungen wie eine Bestrahlung oder Chemotherapie mit sich bringt. Sie funktioniert im Prinzip mechanisch – mittels sogenannter Kavitation.</p>



<p>Die gezielten fokussierten Ultraschallimpulse erzeugen dabei im Zielgewebe Mikrobläschen, die sich schnell ausdehnen und wieder zusammenfallen (Kavitation). Diese heftigen, aber extrem lokalisierten mechanischen Spannungen töten Krebszellen ab und zerstören die Tumorstruktur, erläutern die Forschenden.</p>



<p>Quellen: University of Michigan: Tumors partially destroyed with sound don&#8217;t come back (veröffentlicht 18.04.2022), <a href="https://news.umich.edu/tumors-partially-destroyed-with-sound-dont-come-back/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">news.umich.edu</a>; Tejaswi Worlikar, Man Zhang, Anutosh Ganguly, Timothy L. Hall, Jiaqi Shi, Lili Zhao, Fred T. Lee, Mishal Mendiratta-Lala, Clifford S. Cho, Zhen Xu: Impact of Histotripsy on Development of Intrahepatic Metastases in a Rodent Liver Tumor Model; in: Cancers (veröffentlicht 22.03.2022), <a href="https://www.mdpi.com/2072-6694/14/7/1612/htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mdpi.com</a></p>



<p>(heilpraxisnet.de, 20.4.22, Fabian Peters )</p>
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		<item>
		<title>FDA-Zulassung für Therapeutikum gegen metastasierten Prostatakrebs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/04/01/fda-zulassung-fuer-therapeutikum-gegen-metastasierten-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat am 23. März 2022 einem Medikament gegen metastasierten Prostatakrebs die Zulassung erteilt, das auf einem Gemeinschaftspatent des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg basiert. Der Wirkstoff verbessert die Überlebenschancen der Betroffenen erheblich. Die Erfindung sei ein herausragendes Beispiel für den Transfer exzellenter Forschungsergebnisse in die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat am 23. März 2022 einem Medikament gegen metastasierten Prostatakrebs die Zulassung erteilt, das auf einem Gemeinschaftspatent des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg basiert. Der Wirkstoff verbessert die Überlebenschancen der Betroffenen erheblich. Die Erfindung sei ein herausragendes Beispiel für den Transfer exzellenter Forschungsergebnisse in die klinische Anwendung, so DKFZ-Vorstand Michael Baumann.</p>



<p>Das Medikament Lutetium-177 PSMA-617 wurde in den USA zugelassen für die Behandlung von metastasiertem Prostatakrebs, der das Oberflächenmolekül PSMA (prostataspezifisches Membran-Antigen) trägt. Die Zulassung des von Novartis vertriebenen Medikaments ist beschränkt auf Patienten, die zuvor bereits eine Chemotherapie erhalten hatten und die nicht auf Hormonentzug ansprechen. (dkfz.de, 1.4.22)</p>
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		<item>
		<title>Fachgesellschaften fordern individualisierte Ernährungstherapien</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/03/16/fachgesellschaften-fordern-individualisierte-ernaehrungstherapien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Trendwende bei der Ernährung von Krebspatienten fordern verschiedene Fachgesell­schaf­ten und Arbeitsgruppen: weg von der sogenannten keimarmen Ernährung hin zu einer individua­lisierten Ernährungstherapie. In einer Stellungnahme fordern sie, Patienten unter und nach intensiven Chemotherapien umfassend ernährungsmedizinisch zu beraten. Jeder Gewichtsabnahme müsse durch geeignete ernährungs­medizi­nische Maßnahmen begegnet werden. An dem Aufruf beteiligen sich die Arbeitsgemeinschaft Prävention [&#8230;]]]></description>
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<p>Eine Trendwende bei der Ernährung von Krebspatienten fordern verschiedene Fachgesell­schaf­ten und Arbeitsgruppen: weg von der sogenannten keimarmen Ernährung hin zu einer individua­lisierten Ernährungstherapie.</p>



<p>In einer <a href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/14-03-2022-keimarme-ernaehrung-bei-der-hochdosistherapie-ein-risiko-fuer-patientinnen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme</a> fordern sie, Patienten unter und nach intensiven Chemotherapien umfassend ernährungsmedizinisch zu beraten. Jeder Gewichtsabnahme müsse durch geeignete ernährungs­medizi­nische Maßnahmen begegnet werden.</p>



<p>An dem Aufruf beteiligen sich die Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (<a href="https://prio-dkg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PRiO</a>) in der <a href="https://www.krebsgesellschaft.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschen Krebsgesellschaft</a>, der Arbeitskreis Ernährung in der Deutschen Gesellschaft für Hämato­logie und Medizinische Onkologie (<a href="https://www.dgho.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DGHO</a>), die <a href="https://www.dgem.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin</a>, der Ver­band der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (<a href="https://www.vdd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VDD</a>) und der Berufsverband Oecotrophologie (<a href="https://www.vdoe.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VDOE</a>).</p>



<p>Lange galt es laut den Gesellschaften als Standard, bei onkologischen Patienten mit intensiver Chemo­therapie oder Stammzelltherapie auf eine „keimarme Ernährung“ zu achten. Nach der Definition des <a href="https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Robert-Koch-Instituts</a> bedeutet dies eine „explizite Vermeidung jeglicher Nahrungsmittel, die über eine Kontamination mit und Übertragung von fakultativ pathogenen oder opportunistischen Mikroorganis­men Infektionen bei immunsupprimierten Patienten auslösen können.“</p>



<p>Dies beschränkt die Auswahl der Nahrungsmittel stark – beispielsweise sind frisches Obst und Gemüse sowie nicht erhitzte Lebensmittel und Gewürze tabu.</p>



<p>(aerzteblatt.de, 16.3.22)</p>
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		<title>„Durchbruch im Kampf gegen Krebs“: Neues Medikament macht Hoffnung</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2021/10/29/durchbruch-im-kampf-gegen-krebs-neues-medikament-macht-hoffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein neues Medikament könnte die Therapie des Lungenkarzinoms erleichtern. In den USA ist es bereits zugelassen. Frankfurt &#8211; Wenn die Diagnose Lungenkarzinom gestellt wird, ist die Erkrankung in den meisten Fällen schon weit fortgeschritten. Da dieser Krebs in frühen Stadien häufig gar keine oder nur unspezifische Beschwerden verursacht, nehmen viele Betroffene lange Zeit nicht wahr, [&#8230;]]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein neues Medikament könnte die Therapie des Lungenkarzinoms erleichtern. In den USA ist es bereits zugelassen.</h4>



<p>Frankfurt &#8211; Wenn die Diagnose Lungenkarzinom gestellt wird, ist die Erkrankung in den meisten Fällen schon weit fortgeschritten. Da dieser Krebs in frühen Stadien häufig gar keine oder nur unspezifische Beschwerden verursacht, nehmen viele Betroffene lange Zeit nicht wahr, dass in ihrem Körper etwas nicht stimmt und gehen viel zu spät zum Arzt. Oft hat der Tumor sich dann schon weit ausgebreitet oder sogar an anderen Stellen Metastasen gebildet. Entsprechend schlecht sind die Heilungschancen. Bis heute ist das Lungenkarzinom deshalb weltweit die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung.</p>



<p>Allerdings hat sich <a href="https://www.fr.de/wissen/lungenkrebs-tumor-therapie-behandlungsmoeglichkeit-patient-molekular-diagnostik-frankfurt-13839185.html">bei der Behandlung in den letzten Jahren einiges getan</a>, die Möglichkeiten sind durch die Immuntherapie und verschiedene zielgerichtete – sogenannte „personalisierte“ – Therapien vielfältiger und besser geworden. Und auch wenn sie die Erkrankung in der Regel nicht vollständig zum Verschwinden bringen können, so gelingt es doch oft, das weitere Tumorwachstum zumindest für eine gewisse Zeit auszubremsen, sodass die Betroffenen länger mit ihrem Krebs leben können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sotorasib ist ein neues Präparat in der Behandlung von Lungenkrebs</h3>



<p>Das Portfolio der verfügbaren Medikamente in der Krebsmedizin wird durch die Forschungserfolge auf diesem Gebiet ständig größer. Ein neues Präparat in der Behandlung von Lungenkrebs ist Sotorasib, ein Wirkstoff aus der Gruppe der personalisierten Tumortherapien. In den <a href="https://www.fr.de/politik/usa-amerika-politik-us-praesident-kultur-american-dream-9-11-terror-militaer-land-90012213.html">USA</a> hat das Medikament bereits die Zulassung erhalten, in der Europäischen Union ist sie beantragt. Sotorasib zielt auf das „KRAS-Protein“, ein Eiweiß auf der Zelloberfläche, das zum Krebstreiber werden kann, wenn es mutiert – was bei Menschen mit einer bestimmten Art des Lungenkarzinoms häufig der Fall ist.</p>



<p>Sotorasib ist der erste Hemmstoff (Fachbegriff: Inhibitor) für dieses Protein überhaupt. An den klinischen Studien für diesen neuen Wirkstoff waren aus Deutschland die Universitätsmedizin Essen und das Universitätsklinikum Köln beteiligt. Die Ergebnisse und die beobachteten „Erfolge in der Therapie würden „sehr viel Hoffnung“ machen, sagt der Onkologe Martin Schuler, stellvertretender Direktor des Westdeutschen Tumorzentrums der Universitätsmedizin Essen: „Sie markieren aus unserer Sicht einen Durchbruch in der Krebsmedizin.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lungenkrebs: Sotorasib eignet sich nicht für alle</h3>



<p>Sotorasib eignet sich allerdings nicht für die Behandlung aller Patientinnen und Patienten mit Lungenkarzinom. Denn bei dieser Krebsart gibt es – wie bei anderen auch – verschiedene Formen. Weil die neuen Therapien nicht generalisiert wirken, sondern auf ganz bestimmte molekulare Mechanismen zielen, kommen sie immer nur für jene Tumore in Frage, bei denen genau diese Prozesse eine Rolle spielen. So ist Sotorasib in den Vereinigten Staaten zugelassen für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom, die eine sogenannte KRAS p.G12C-Mutation tragen – und bei denen der Tumor „trotz Vorbehandlung unter Standardtherapie“ weiter gewachsen ist oder neue Metastasen aufgetreten sind, erklärt Martin Schuler. Zur Standardtherapie bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen gehören neben der Operation die Strahlen- und die Chemoimmuntherapie; auch bereits zugelassene zielgerichtete Therapien werden eingesetzt.</p>



<p>Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom ist die häufigste Form von Lungenkrebs, es macht etwa 85 Prozent aller Fälle aus, der Rest sind kleinzellige Lungenkarzinome. Untergruppen des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom sind das Plattenepithelkarzinom, das von Drüsengewebszellen ausgehende Adenokarzinom und das großzellige Karzinom. Die KRAS p.G12C-Mutation findet sich vor allem bei Adenokarzinomen der Lunge, wenn die Patient:innen rauchen oder geraucht haben. „Etwa ein Drittel aller Adenokarzinome der Lunge in Deutschland trägt eine KRAS-Mutation, davon etwa die Hälfte eine KRAS p.G12C-Mutation“, sagt Schuler. In Deutschland sind schätzungsweise jedes Jahr mehr als 5000 Menschen betroffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lungenkrebs &#8211; Risikofaktoren und Symptome</h3>



<p>In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 57 000 Menschen neu an Lungenkrebs, Männer häufiger als Frauen (die jedoch aufholen, was sehr wahrscheinlich mit dem Rauchverhalten zusammenhängt). Bei Männern ist Lungenkrebs in Deutschland die häufigste Krebs-Todesursache, die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate beträgt bei ihnen 15, bei Frauen 21 Prozent.</p>



<p>Hauptrisikofaktor ist das Rauchen. Das Risiko steigt, je früher man anfängt, je länger und mehr man raucht. Auch Passivrauchen erhöht das Risiko. Weitere Risikofaktoren sind Belastung durch Staub, Asbest oder Teer bei der Arbeit sowie Luftverschmutzung. Genetische Faktoren spielen nach heutigem Kenntnisstand eher eine untergeordnete Rolle.</p>



<p>Die Symptome sind in den Frühstadien unspezifisch und können auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Auf Lungenkrebs hindeuten können Husten, der neu auftritt oder sich verändert, langanhaltender Husten, eine Bronchitis, die nicht ausheilt, Auswurf beim Husten, Schmerzen im Brustkorb, Atemnot, Müdigkeit, Heiserkeit oder Gewichtsverlust. pam</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie das Medikament Sotorasib wirkt</h3>



<p>Wie wirkt das Medikament? KRAS (die Abkürzung steht für „Kirsten Rat Sarcoma“) ist ein Protein, das in Zellen an der Übertragung von bestimmten Signalen in den Zellkern beteiligt ist. Dabei handelt es sich um Signale von Wachstumsfaktoren, die auf der Zelloberfläche aufgenommen werden. Kommt es zu Mutationen in dem Gen, das dieses Eiweiß kodiert, führt das im Ergebnis zu unkontrollierten Zellteilungen – KRAS wird zu einem „Onkogen“. „KRAS-Mutationen sind über alle Krebserkrankungen hinweg betrachtet die häufigsten Onkogene“, sagt Schuler. Die genetischen Veränderungen führen zu einer ständigen Aktivierung der betreffenden Proteine. „Durch die unkontrollierte Aktivierung der KRAS-Mutanten senden diese ständig einen Überlebens- und Wachstumsreiz in den Zellkern aus.“</p>



<p>Obwohl die KRAS p.G12C-Mutation als Krebstreiber seit mehreren Jahrzehnten bekannt ist, war es bisher nicht möglich, zielgerichtete Medikamente dagegen zu entwickeln. Sotorasib soll diese Lücke nun füllen. Das Medikament wirkt, indem es sich an das mutierte KRAS-Eiweiß bindet: „Dadurch wird die Mutante in einer inaktiven Struktur eingefroren, wodurch die Wirkung aufgehoben ist“, erklärt der Essener Onkologe. Da die KRAS aber einem stetigen „Recycling“ in der Zelle unterliegt, müsse das Medikament kontinuierlich genommen werden, „damit die ständig neu produzierten, mutierten Onkoproteine gehemmt werden“.</p>



<p>Ein Vorteil von Sotorasib besteht darin, dass es nicht als Infusion in den Körper gebracht wird, sondern als Tablette eingenommen werden kann. Die am Westdeutschen Tumorzentrum im Rahmen verschiedener Studien mit Sotorasib behandelten Patientinnen und Patienten hätten die Therapie „sehr gut vertragen“, sodass eine längerfristige Behandlung möglich gewesen sei, sagt Schuler. Als „häufigere Nebenwirkungen“ nennt er Übelkeit und den Anstieg von Leberenzymen. In den „allermeisten Fällen“ sei das aber „mild bis geringgradig ausgeprägt“ gewesen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Medikament Sotorasib auch eine Option bei anderen Krebsarten sein</h3>



<p>Derzeit werden zudem verschiedene Kombinationen von Sotorasib mit anderen Substanzen geprüft, die ebenfalls bestimmte Prozesse in den mit dem Zellwachstum zusammenhängenden Signalwegen hemmen. Dahinter steht die Hoffnung, auf diese Weise das Entstehen von Resistenzen „zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern“, sagt Schuler. Ebenso wie bei der Chemotherapie kann es auch bei zielgerichteten Therapien zu Resistenzen kommen – das heißt: Einige besonders widerstandsfähige Tumorzellen passen sich an und reagieren nicht mehr auf die Behandlung. Außerdem, so Schuler, werde auch eine Kombination von Sotorasib mit einer Immuntherapie in Form von Checkpoint-Hemmern getestet. Checkpoint-Hemmer sollen vom Tumor veranlasste Bremsen des Immunsystems wieder lösen und so die körpereigene Abwehr gegen den Krebs fördern. Die klinischen Ergebnisse reichten derzeit aber noch nicht aus, um einschätzen zu können, wie erfolgversprechend diese kombinierten Ansätze sind, sagt der Mediziner.</p>



<p>Möglicherweise könnte Sotorasib auch eine Option bei anderen Krebsarten sein. Denn KRAS p.G12C-Mutationen kommen nicht nur bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen vor, sondern etwa auch bei Dickdarmkarzinomen und Bauchspeicheldrüsenkrebs, allerdings bei weitem nicht so häufig. Auch hier, sagt Martin Schuler, sei ein „vorübergehender klinischer Nutzen“ beobachtet worden – allerdings bislang erst bei einer „sehr begrenzten Anzahl von Patientinnen und Patienten“.</p>



<p><em>(FR, 29.10.2021, Pamela Dörhöfer)</em></p>



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<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-cyan-bluish-gray-background-color has-cyan-bluish-gray-color blog-abschluss-trenner"/>



<p class="has-small-font-size">An dieser Stelle verweisen wir auf einen aktuellen Artikel zum Thema Krebs, die MitarbeiterInnen für bemerkenswert halten. <strong>Damit verbinden wir keine Aussage über die Verlässlichkeit, Vollständigkeit oder den Wahrheitsgehalt der Informationen.</strong></p>



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		<title>Antidepressiva hemmen Tumorwachstum</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2021/09/15/antidepressiva-hemmen-tumorwachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2021 13:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krebsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Klassische Antidepressiva könnten helfen, moderne Krebsbehandlungen zu verbessern. Wie Züricher Forscher jetzt zeigen konnten, verlangsamten die Medikamente im Mausmodell das Wachstum von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs. Kombiniert mit einer Immuntherapie stoppten sie das Krebswachstum sogar langfristig, zum Teil verschwanden die Tumore komplett. Nun sollen die Resultate in klinischen Studien am Menschen geprüft werden. Zürich/Schweiz –Serotonin ist [&#8230;]]]></description>
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<p>Klassische Antidepressiva könnten helfen, moderne Krebsbehandlungen zu verbessern. Wie Züricher Forscher jetzt zeigen konnten, verlangsamten die Medikamente im Mausmodell das Wachstum von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs. Kombiniert mit einer Immuntherapie stoppten sie das Krebswachstum sogar langfristig, zum Teil verschwanden die Tumore komplett. Nun sollen die Resultate in klinischen Studien am Menschen geprüft werden.</p>



<p>Zürich/Schweiz –Serotonin ist ein Neurotransmitter, der wegen seiner Wirkung auf die Stimmungslage auch als Glückshormon bezeichnet wird. So ist bei depressiven Menschen dessen Konzentration im Gehirn vermindert. Serotonin beeinflusst überdies zahlreiche weitere Funktionen im ganzen Körper. Der Großteil des Moleküls befindet sich nicht im Gehirn, sondern ist in den Blutplättchen gespeichert. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, erhöhen zwar den Serotoninspiegel im Gehirn, vermindern aber das sogenannte periphere Serotonin in den Blutplättchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Serotonin-Wiederaufnahmehemmer bremsen Tumorwachstum</h3>



<p>Dass Serotonin auch an der Krebsentstehung beteiligt ist, war bereits bekannt. Bis anhin blieben die zugrundeliegenden Mechanismen aber im Dunkeln. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich (UZH) und des Universitätsspitals Zürich (USZ), dass SSRI oder andere Medikamente, welche die Konzentration von peripherem Serotonin senken, in Mäusen das Krebswachstum verlangsamen. „Bereits zugelassene klassische Antidepressiva könnten helfen, die Therapie von bisher unheilbarem Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs zu verbessern“, sagt Pierre-Alain Clavien, Direktor der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie.</p>



<p>Obwohl seit einigen Jahren neue, wirksame Behandlungen – etwa zielgerichtete Antikörper oder Immuntherapien – verfügbar sind, sterben die meisten Patienten mit Unterleibstumoren wie Dickdarm- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs in fortgeschrittenem Stadium innerhalb weniger Jahre nach der Diagnose. Ein Problem ist, dass die Tumorzellen mit der Zeit resistent gegen die Medikamente werden und vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden. Nun hat die von Pierre-Alain Clavien und Anurag Gupta geleitete Gruppe entdeckt, welche Rolle Serotonin bei diesem Resistenzmechanismus der Tumorzellen spielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ohne Serotonin erkennt das Immunsystem die Krebszellen wieder</h3>



<p>Krebszellen nutzen Serotonin, um die Produktion eines zentralen Moleküls der Krebsentwicklung anzukurbeln: das sogenannte PD-L1. Dieses bindet an Killer-T-Zellen, einen bestimmten Typ von Immunzellen, welche normalerweise Tumorzellen erkennen und eliminieren, und macht sie funktionsunfähig. Die Krebszellen entgehen so der Zerstörung durch das Immunsystem. In Experimenten mit Mäusen konnten die Forschenden zeigen, dass SSRI oder periphere Serotonin-Synthesehemmer diesen Mechanismus unterbinden. „Diese Klasse von Antidepressiva und andere Serotoninblocker führen dazu, dass die Abwehrzellen die Tumorzellen wieder erkennen und effizient eliminieren. Dadurch wurde in den Mäusen das Wachstum von Dickdarm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs gebremst“, sagt Clavien.</p>



<p>Hoffnung auf neuartige Kombinationstherapien</p>



<p>PD-L1, über das Serotonin seine Wirkung entfaltet, ist gleichzeitig der Angriffspunkt moderner Immuntherapien, auch Immun-Checkpoint-Inhibitoren genannt. In einem nächsten Schritt testete die Gruppe in Mäusen einen doppelten Behandlungsansatz: Sie kombinierten eine Immuntherapie, welche die Aktivität der Killer-T-Zellen steigert, mit Medikamenten, die peripheres Serotonin reduzieren. Die Resultate waren eindrücklich: Das Krebswachstum wurde in den Tiermodellen langfristig unterbunden, und bei einigen Tieren verschwand der Tumor komplett.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Gute Gene“ gegen Krebs</h3>



<p>&nbsp;„Unsere Resultate geben Anlass zur Hoffnung für Krebspatienten, da die verwendeten Medikamente bereits für den klinischen Einsatz zugelassen sind. Da Sicherheitsprofile und Wirksamkeit bekannt sind, sollte es relativ rasch möglich sein, solche neuartigen Medikamentenkombinationen in einer klinischen Studie am Menschen zu prüfen“, so Pierre-Alain Clavien.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Originalpublikation: M. A. Schneider, L. Heeb, M. M. Beffinger, S. Pantelyushin, M. Linecker, L. Roth, K. Lehmann, U. Ungethum, S. Kobold, R. Graf, M. van den Broek, J. vom Berg, A. Gupta, P.-A. Clavien, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.science.org/doi/10.1126/scitranslmed.abc8188" target="_blank">Attenuation of peripheral serotonin inhibits tumor growth and enhances immune checkpoint blockade therapy in murine tumor models.</a> Science Translational Medicine. 15 Sep 2021. DOI: 10.1126/scitranslmed.abc8188.</p>



<p><em>(laborpraxis.vogel.de, 28.9.21, ID:47697283, Rita Ziegler/Dr. Ilka Ottleben)</em></p>



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<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-cyan-bluish-gray-background-color has-cyan-bluish-gray-color blog-abschluss-trenner"/>



<p class="has-small-font-size">An dieser Stelle verweisen wir auf einen aktuellen Artikel zum Thema Krebs, die MitarbeiterInnen für bemerkenswert halten. <strong>Damit verbinden wir keine Aussage über die Verlässlichkeit, Vollständigkeit oder den Wahrheitsgehalt der Informationen.</strong></p>



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