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	<title>Diagnose &#8211; Onkoforum Celle</title>
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	<title>Diagnose &#8211; Onkoforum Celle</title>
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		<title>Analyse: Größere Erfolgschancen in spezialisierten Krebs-Zentren</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/05/06/analyse-groessere-erfolgschancen-in-spezialisierten-krebs-zentren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 06:17:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin (dpa) &#8211; Bei Krebsbehandlungen bestehen laut einer Analyse in spezialisierten Zentren größere Erfolgsaussichten als in Kliniken ohne besondere Zertifizierung. Eine deutlich geringere Sterblichkeit habe sich etwa bei Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs gezeigt, teilte der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK)&#160;am Dienstag mit. Ausgewertet wurden den Angaben zufolge für rund eine Million Behandlungsfälle von 2009 bis [&#8230;]]]></description>
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<p>Berlin (dpa) &#8211; Bei Krebsbehandlungen bestehen laut einer Analyse in spezialisierten Zentren größere Erfolgsaussichten als in Kliniken ohne besondere Zertifizierung. Eine deutlich geringere Sterblichkeit habe sich etwa bei Gebärmutterhalskrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs gezeigt, teilte der Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK)&nbsp;am Dienstag mit. Ausgewertet wurden den Angaben zufolge für rund eine Million Behandlungsfälle von 2009 bis 2017 bundesweite Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten sowie Daten der klinischen Krebsregister Regensburg, Dresden, Erfurt und Berlin-Brandenburg.</p>



<p>Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass von einer Zentrumsbehandlung Patienten mit früheren Tumorstadien stärker profitierten als Patienten mit Tumoren in fortgeschrittenem Stadium. Positive Effekte seien etwa damit zu erklären, dass Patienten in zertifizierten Zentren auf inter- und multidisziplinäre Behandlungsteams träfen, die häufiger leitliniengerecht behandelten und auf bessere Prozess- und Strukturqualität zurückgreifen können, erklärte die Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT), Monika Klinkhammer-Schalke.</p>



<p>Die Chefin des AOK-Bundesverbands, Carola Reimann, sagte: „Noch immer werden viel zu viele Patientinnen und Patienten mit Krebs außerhalb der spezialisierten Zentren behandelt.“ Gerade in diesem sensiblen Versorgungsbereich werde noch mehr Konzentration von Leistungen gebraucht. Das „Optimierungspotenzial“ solle in der anstehenden Reform der Krankenhauslandschaft aufgegriffen werden. (26.4.2022)</p>



<p>Das Projekt „Wirksamkeit der Versorgung in onkologischen Zentren“ wurde den Angaben zufolge vorgenommen vom Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung an der Technischen Universität Dresden, der ADT, dem Wissenschaftlichen Institut der AOK, dem Institut für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung der Uni Regensburg sowie dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden.</p>
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		<title>Über Krebs kursieren viele Falschmeldungen im Internet</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2021/07/22/ueber-krebs-kursieren-viele-falschmeldungen-im-internet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tim Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie offenbart, dass jeder dritte Beitrag zum Thema Krebs, der in sozialen Medien verbreitet wird, Fehlinformationen enthält, die für Betroffene mitunter sogar gefährlich sein können. (Bild: Dzmitry/stock.adobe.com) Krebs-Fehlinformationen auf Social-Media-Seiten weit verbreitet Jede dritte Nachricht über Krebs, die auf Social-Media-Webseiten kursiert, enthält Fehlinformationen. Manche davon sind sogar eine potenzielle Gefährdung für Betroffene. Zu diesem [&#8230;]]]></description>
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<p>Eine Studie offenbart, dass jeder dritte Beitrag zum Thema Krebs, der in sozialen Medien verbreitet wird, Fehlinformationen enthält, die für Betroffene mitunter sogar gefährlich sein können. (Bild: Dzmitry/stock.adobe.com)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Krebs-Fehlinformationen auf Social-Media-Seiten weit verbreitet</h3>



<p>Jede dritte Nachricht über Krebs, die auf Social-Media-Webseiten kursiert, enthält Fehlinformationen. Manche davon sind sogar eine potenzielle Gefährdung für Betroffene. Zu diesem Ergebnis kommt ein Krebsforschungsteam, welches Krebs-Artikel im Netz auf den evidenzbasierten Informationsgehalt überprüfte.</p>



<p>Forschende des Huntsman Cancer Institut in Utah (USA) überprüften 200 der populärsten Artikel über Krebs, die in sozialen Medien verbreitet werden. Die Expertinnen und Experten stellten dabei fest, dass 33 Prozent der Berichte Fehlinformationen über Krebs enthielten. 77 Prozent der Artikel mit Fehlinformationen hatten das Potenzial, eine Krebsbehandlung negativ zu beeinflussen, berichtet die Arbeitsgruppe im „<a href="https://academic.oup.com/jnci/advance-article-abstract/doi/10.1093/jnci/djab141/6323231" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Journal of the National Cancer Institute</a>“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fehlinformationen über Krebs erhalten viel Aufmerksamkeit</h3>



<p>Die Studie zeigte darüber hinaus auch, dass die Artikel, die Fehlinformationen enthalten, mehr Aufmerksamkeit erlangen als Artikel mit evidenzbasierten Informationen. In einigen der Falschmeldungen wurden Ansätze verbreitetet, die sich nach Einschätzung der Krebsfachleute negativ auf die Behandlung und die Überlebenschancen auswirken könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Internet als Gesundheitsinformationsquelle</h3>



<p>Da das Internet zu einer der wichtigsten Quellen für Gesundheitsinformationen geworden ist, können Falschmeldungen in dem Bereich einen erheblichen Schaden auslösen, vor allem, wenn Leserinnen und Leser die Informationen nicht ausreichend überprüfen.</p>



<p>Der Arzt und Wissenschaftler <a href="https://healthcare.utah.edu/fad/mddetail.php?physicianID=u0912838&amp;name=skyler-b-johnson" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. Skyler B. Johnson</a> ist Forschungsleiter der Studie. Er wurde auf das Thema aufmerksam, nachdem er zuvor an einer Untersuchung mitarbeitete, die zu dem Ergebnis kam, dass alternative Krebsbehandlungen mit einem höheren Sterberisiko verbunden sind, als konventionelle und evidenzbasierte Therapien. Nach Gesprächen mit Fachleuten aus Medizin, Wissenschaft und Presse kristallisierte sich schnell heraus, dass sozialen Medien bei der Verbreitung von Krebs-Falschmeldungen eine zentrale Rolle zu spielen scheinen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Krebs-Artikel auf den Zahn gefühlt</h3>



<p>Dies bestätigt der Forschungsleiter aus eigener Erfahrung in der klinischen Praxis. Oft werde er von Patientinnen und Patienten mit Fragen zu Themen konfrontiert, die sie zuvor in den sozialen Medien gelesen haben. Um das genaue Ausmaß der Falschmeldungen zu erfassen, überprüften die Krebsfachleute um Johnson 200 der erfolgreichsten Krebs-Beiträge auf den Wahrheitsgehalt. Die Forschenden konzentrierten sich auf Beiträge zu den Themen Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs.</p>



<p>Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zeigen, wie häufig Leserinnen und Leser mit Fehlinformationen konfrontiert werden. Von 200 analysierten Artikeln enthielten 33 Prozent Fehlinformationen. Von den Falschmeldungen enthielten 77 Prozent Informationen, die das Ergebnis einer Krebsbehandlung negativ beeinflussen könnten. Die Artikel mit fehlerhaften Informationen waren zum Teil sehr gut aufbereitet, weshalb es für Laien schwer sei, zu unterscheiden, welche Artikel zuverlässig sind und welche nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Informationsbedürfnis ist bei Krebsbetroffenen hoch</h3>



<p>„Krebs zu haben ist eine einzigartige und verletzliche Situation“, betont Johnson. Vor diesem Hintergrund versteht der Studienleiter, warum Betroffene so häufig nach Informationen oder weiteren Behandlungsmöglichkeiten suchen – auch auf Social-Media-Plattformen. Die Suche habe oft mit einem Gefühl der Kontrolle zu tun oder spende neue Hoffnung. Auch Familie und Freunde der Betroffenen steigen nicht selten in die Suche nach der besten Behandlung ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Flut von (Falsch-)Meldungen</h3>



<p>Wer sich über Krebs im Netz informiert, wird von einer regelrechten Flut von Informationen überschwemmt. Johnson macht seine Patientinnen und Patienten mittlerweile darauf aufmerksam, dass sie bei der Informationsbeschaffung im Internet zu dem Thema wahrscheinlich auf Falschinformationen stoßen werden. Zu dieser Vorgehensweise rät er auch anderen Ärztinnen und Ärzten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Falschinformation dürfen nicht ignoriert werden</h3>



<p>Johnson verdeutlicht, dass die Untersuchung nur die Spitze des Eisberges ist. Sein Team unterstreicht die Notwendigkeit, Fehlinformationen im Gesundheitsbereich besser und schneller aufzudecken. Zudem müssten sowohl Ärztinnen und Ärzte als auch Patientinnen und Patienten besser für dieses Thema sensibilisiert werden. „Als medizinische Gemeinschaft können wir das Problem der Krebs-Fehlinformationen in sozialen Medien nicht ignorieren oder unsere Patienten bitten, es zu ignorieren“, resümiert der Forschungsleiter. (vb)</p>



<p><em>(heilpraxisnet.de, 22.7., Volker Blasek)</em></p>



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<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-cyan-bluish-gray-background-color has-cyan-bluish-gray-color blog-abschluss-trenner"/>



<p class="has-small-font-size">An dieser Stelle verweisen wir auf einen aktuellen Artikel zum Thema Krebs, die MitarbeiterInnen für bemerkenswert halten. <strong>Damit verbinden wir keine Aussage über die Verlässlichkeit, Vollständigkeit oder den Wahrheitsgehalt der Informationen.</strong></p>



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