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	<title>KBS-News &#8211; Onkoforum Celle</title>
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	<description>Krebsberatungsstelle und Ambulanter Palliativdienst</description>
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	<title>KBS-News &#8211; Onkoforum Celle</title>
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		<title>Die Reha vor der Krebs-Operation</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2023/04/24/die-reha-vor-der-krebs-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 10:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Klinikum Neuperlach werden Tumor-Patienten erst aufgepäppelt, bevor sie unters Messer kommen: Das ist das Prähabilitations-Konzept im Darmkrebs-Zentrum. &#8220;Das hat mich getroffen wie ein Blitz aus heiterem Himmel&#8221;, sagt ein Patient. Wann der Blitz eingeschlagen hat, weiß er noch ganz genau: Am 22. August des vergangenen Jahres rief sein Hausarzt an, er solle sofort vorbeikommen [&#8230;]]]></description>
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<p>Am Klinikum Neuperlach werden Tumor-Patienten erst aufgepäppelt, bevor sie unters Messer kommen: Das ist das Prähabilitations-Konzept im Darmkrebs-Zentrum.</p>



<p>&#8220;Das hat mich getroffen wie ein Blitz aus heiterem Himmel&#8221;, sagt ein Patient. Wann der Blitz eingeschlagen hat, weiß er noch ganz genau: Am 22. August des vergangenen Jahres rief sein Hausarzt an, er solle sofort vorbeikommen &#8211; das wenige Tage zuvor gefertigte Blutbild sei katastrophal. Dabei war er doch nur beim Arzt gewesen, &#8220;weil ich dachte, ich habe eine kleine Magen-Darm-Sache&#8221;. Nun aber gab&#8217;s eine Ultraschall-Untersuchung, gefolgt von einem schweren Gewitter: ein Tumor an der&nbsp;Bauchspeicheldrüse.</p>



<p>Ein knappes Dreivierteljahr nach der Diagnose sitzt Hubert Schneider <em>(Name geändert) </em>in einem Büro im <a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Klinikum_Neuperlach">Klinikum Neuperlach</a>, ein bisschen dünn und durchsichtig noch, aber insgesamt gut drauf. Er hat eine Chemotherapie und eine Operation hinter sich, und nach allem, was man sagen kann, ist er jetzt krebsfrei. In wenigen Wochen wird noch eine zweite Chemo folgen, zur Sicherheit. Dass die Therapie bislang so gut verlaufen ist, liegt zum einen daran, dass der Tumor recht früh entdeckt wurde. Und an einem speziellen Behandlungskonzept in Neuperlach, dass die drei Medizinerinnen Natascha Nüssler, Mia Kim und Eva-Maria Jacob für ihre onkologischen Patientinnen und Patienten entwickelt&nbsp;haben.</p>



<p>Neuperlach beherbergt das größte Darmkrebs-Zentrum Deutschlands. Viele Patienten sind im hohen Alter: &#8220;Der Krankheitsgipfel der meisten Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt liegt jenseits des sechsten Lebensjahrzehnts&#8221;, sagt die Chirurgin Natascha Nüssler. Deshalb seien viele Patienten zu Beginn der Therapie in einem schlechten Allgemeinzustand: mangelernährt, gebrechlich, unter Sarkopenie leidend, das ist der Verlust von Muskelmasse. Aus der Gewissheit heraus, dass ein körperlich einigermaßen robuster Mensch eine Tumor-Operation besser übersteht als ein geschwächter, werden Patienten in Neuperlach der so genannte Prähabilitation unterzogen, griffig zusammengefasst in dem Schlagwort &#8220;Reha vor der&nbsp;OP&#8221;.</p>



<p>Dazu werden zunächst allen Körperfunktionen der Kranken untersucht, vor allem in Bezug auf Ernährung, Blutbild und Muskelzustand. Was die Ernährung betrifft, so haben sie alle Extrem an Gewicht verloren, weil sie nicht mehr essen oder das Essen nicht mehr angemessen verdauen konnten. Hier kommt Eva-Maria Jacob ins Spiel, sie ist Ernährungsmedizinerin. &#8220;Es ist nicht so, dass die Patienten ganz viele Lebensmittel nicht mehr essen dürfen&#8221;, sagt sie. &#8220;Sie müssen aber ihren Bedarf und den richtigen Umgang kennen.&#8221;</p>



<p>Hubert Schneider etwa gab einige Zeit nach der OP seinem Appetit auf Weißwürste nach &#8211; und das ist im gar nicht gut bekommen, fürchterlich gegrummelt hat&#8217;s im Bauch. Eva-Maria Jacob hat ihm daraufhin erklärt, dass Weißwürste sehr fett sind. Die Bauchspeicheldrüse stellt ein Enzym her, das bei der Verdauung von Fett hilft &#8211; normalerweise. Hubert Schneider ist diese Fähigkeit durch die Operation abhanden gekommen. Er müsste also, sollte ihn wieder einmal der Glust packen, das Enzym künstlich&nbsp;substituieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mineralien, Vitamine und ein bisschen Sport machen die Patienten gesünder</h3>



<p>Am Blutbild des Patienten sehen die Ärztinnen, woran es ihm sonst noch mangelt. Oft ist das Eisen. Weil das zur Produktion der roten Blutkörperchen benötigt wird, ist eine Anämie die Folge, was wiederum bedeuten kann, dass bei der OP größere Mengen Blut transfundiert werden müssen, was immer mit einem Risiko verbunden ist. Mit Nahrungsergänzungsmittel können solche Mängel &#8211; ebenso wie der von anderen Mineralien oder Vitaminen &#8211; schnell behandelt werden. Am Muskelzustand schließlich lässt sich erkennen, wieviel dem Patienten körperlich zuzutrauen ist: ein bisschen Sport gehört zur Prähabilitation, dass kann vom einfachen Spazierengehen bis zum Fitnessstudio&nbsp;gehen.</p>



<p>Hubert Schneider sagt, zu trainieren habe ihm keine Schwierigkeiten bereitet, er habe sein ganzes Leben lang Sport getrieben. Gut, früher ist er auch mal 100 Kilometer mit dem Rad gefahren &#8211; jetzt gehe er gerade mal spazieren. &#8220;Aber das kann man ja ausbauen&#8221;, sagt er. &#8220;Bisschen schneller mit Nordic Walking, und vielleicht geht irgendwann mal wieder Joggen. Das ist das&nbsp;Ziel.&#8221;</p>



<p>Mia Kim leitet in Neuperlach das Darmkrebszentrum; sie ist wie Natascha Nüssler Chirurgin &#8211; und stellt gleich mal ihrem Berufstand ein eher schlechtes Zeugnis aus: &#8220;Einige Chirurgen neigen dazu, sich ausschließlich auf die Operationstechnik zu fokussieren. Das Tolle an unserem Konzept ist, dass wir den Patienten ganzheitlich betrachten.&#8221; Ganz offensichtlich mit Erfolg: Prähabilitations-Patienten erleiden nach der OP weniger Komplikationen, sie brauchen weniger Schmerzmittel und kommen schneller aus dem Bett. So wie bei Hubert Schneider mit seinen 74 Jahren. Der muss jetzt allerdings los, Probe mit seiner Band, er spielt Gitarre, Banjo und Ukulele zu Country Folk und Bluegrass. &#8220;Wenn wir den nächsten Auftritt haben&#8221;, ruft er seinen Ärztinnen zum Abschied zu, &#8220;lade ich Sie alle ein.&#8221;</p>



<p>(SZ vom 23.4.23 von Stephan Handel)</p>
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		<title>Neuer Qigong-Kurs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2023/01/09/neuer-qigong-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 08:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Termine]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab dem 1.2. laden wir zum nächsten Qigong-Kurs für Krebserkrankte unter Leitung von Silke von Borstel ein. Der Kurs findet neun Mal mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Gruppenraum des Forums in Celle statt (Fritzenwiese 117, Celle). Die Teilnahme ist nur unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich – also nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab dem 1.2. laden wir zum nächsten Qigong-Kurs für Krebserkrankte unter Leitung von Silke von Borstel ein. Der Kurs findet neun Mal mittwochs von 16 bis 17 Uhr im Gruppenraum des Forums in Celle statt (Fritzenwiese 117, Celle). Die Teilnahme ist nur unter Einhaltung der 3G-Regeln möglich – also nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete &#8211; und kostet je nach Selbsteinschätzung mindestens 54 € (Mitglieder 45 €). Da dieser Kurs stets sehr schnell ausgebucht ist, raten wir zu einer möglichst baldigen Anmeldung im Büro: Tel. 05141/2196600, info@onko-forum-celle.de</p>
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		<title>Ist Krebs ansteckend?</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2023/01/05/ist-krebs-ansteckend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 10:44:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
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					<description><![CDATA[Tasmanische Teufel können sich im Kampf beim Rivalen mit Krebs anstecken. Doch könnten Krebszellen auch von Mensch zu Mensch übertragen werden? Das erklärt unsere Kolumnistin. Durch die Coronapandemie sind übertragbare Erkrankungen stark in den öffentlichen Fokus gerückt. Manchmal werde ich gefragt: Ist Krebs eigentlich auch ansteckend? Zunächst einmal vorweg: Krebszellen entstehen aus den eigenen Körperzellen. [&#8230;]]]></description>
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<p>Tasmanische Teufel können sich im Kampf beim Rivalen mit Krebs anstecken. Doch könnten Krebszellen auch von Mensch zu Mensch übertragen werden? Das erklärt unsere Kolumnistin.</p>



<p>Durch die Coronapandemie sind übertragbare Erkrankungen stark in den öffentlichen Fokus gerückt. Manchmal werde ich gefragt: Ist Krebs eigentlich auch ansteckend? Zunächst einmal vorweg: Krebszellen entstehen aus den eigenen Körperzellen. Sie sind keine Eindringlinge von außen und sind nicht infektiös. Deshalb muss man keine Berührungsängste gegenüber Krebspatientinnen und -patienten haben: Sie sind nicht ansteckend. Direkte Übertragungen von Krebszellen beim Menschen sind in der Literatur nur äußerst selten beschrieben&nbsp;– in welchen Fällen es dennoch dazu kommen kann, erkläre ich in einem späteren Abschnitt</p>



<p>Tasmanische Teufel übertragen Krebs mit Bissen</p>



<p>Anders sieht es jedoch im Tierreich aus: Hier sind mehrere Beispiele von übertragbaren Krebserkrankungen bekannt, beispielsweise beim <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29634948/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tasmanischen Teufel</a>. Ein nicht geringer Teil der Tiere leidet an der so genannten Devil Facial Tumor Disease, einer Krebserkrankung, die das Gesicht befällt. Kämpft ein solch betroffenes Exemplar mit einem Artgenossen und beißen sie sich gegenseitig ins Maul, kann sich der Krebs tatsächlich übertragen. Das ist nur möglich, weil die Krebszellen durch die Bisse direkt im Gegenüber »eingepflanzt« werden. Seit die Krankheit 1996 entdeckt wurde, hat sich die Anzahl der Tasmanischen Teufel innerhalb von zehn Jahren um mehr als 80&nbsp;Prozent dezimiert. Mittlerweile erholen sich die Populationen allerdings wieder. Auch bei Hunden ist eine übertragbare Krebserkrankung, das <a href="https://www.cell.com/cancer-cell/fulltext/S1535-6108(18)30071-0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sticker-Sarkom</a>, bekannt: Der Krebs befällt die äußeren Geschlechtsorgane der Tiere und kann durch Geschlechtsverkehr oder durch Lecken an den betroffenen Stellen auf ein anderes Tier übertragen werden. Auch hier geht man davon aus, dass sich Tumorzellen über kleinste Wunden in die Schleimhaut einnisten. Bei der <a href="https://www.cell.com/cell/fulltext/S0092-8674(15)00243-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sandklaffmuschel</a> existiert eine Form von übertragbarem Blutkrebs. Da Muscheln keinen direkten Kontakt zueinander haben, werden die Krebszellen vermutlich durch das Wasser von Muschel zu Muschel transportiert.</p>



<p>Krebsübertragung bei Menschen sind Einzelfälle</p>



<p>Nun zu den wenigen Fällen aus der Literatur, bei denen Krebs von Mensch zu Mensch übertragen wurde: Falls beispielsweise ein Organ eines Spenders von Krebs befallen ist, aber bislang unentdeckt geblieben ist und einem Empfänger transplantiert wird, so kann dieser womöglich ebenfalls an Krebs erkranken. In den bislang beschriebenen Fällen konnten sich die Krebszellen vermutlich in dem fremden Körper ausbreiten, weil die Empfänger Medikamente einnahmen, die das Immunsystem bremsten, um das Risiko einer Abstoßung des neuen Organs zu verringern. Aus diesem Grund sind Menschen, die Krebs haben oder hatten, in Deutschland von der Blut- und Organspende ausgeschlossen. Krebsübertragungen durch <a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(07)60779-X/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bluttransfusionen sind bisher nicht bekannt.</a> Auch ist ein Fall eines Chirurgen veröffentlicht worden, der sich während einer Krebsoperation mit dem Skalpell an der Hand verletzte. In den darauffolgenden Wochen entwickelte sich eine Schwellung an dieser Stelle. Eine Untersuchung zeigte, dass es sich um <a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199611143352004" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dieselbe seltene Krebsart wie die des Patienten handelte.</a> In einem anderen Fall verletzte sich eine Labormitarbeiterin an einer Nadel, an der Tumorzellen klebten, und <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJM198612043152314" target="_blank" rel="noreferrer noopener">entwickelte an der Einstichstelle eine Krebserkrankung.</a></p>



<p>Seltene Krebsübertragung während der Geburt</p>



<p>Japanische Wissenschaftler berichteten von zwei Fällen von Kleinkindern mit ungewöhnlichen Lungentumoren. Bei den Müttern der beiden war nach der Geburt Krebs am Gebärmutterhals festgestellt worden. Untersuchungen zeigten dann, dass es sich bei den <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2030391" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lungentumoren um Krebszellen der Mütter handelte.</a> Vermutlich hatten die Kinder die Zellen während der Geburt durch den Gebärmutterhals eingeatmet. Weil das Immunsystem der Neugeborenen noch nicht voll ausgebildet war, konnte es die fremden Zellen wohl nicht erkennen. Dass Krebserkrankungen während der Schwangerschaft oder Geburt übertragen werden, ist extrem selten. All diesen Fälle ist gemeinsam, dass Krebszellen direkt in einen meist immungeschwächten Körper übertragen wurden. Bei Millionen Krebskranken auf der ganzen Welt sind nur wenige solcher Fälle beschrieben. Im Alltag geht also keinerlei Ansteckungsgefahr von Krebspatientinnen- und -patienten&nbsp;aus.</p>



<p>Viren können Krebs auslösen</p>



<p>Allerdings gibt es eine <a href="https://www.mdanderson.org/publications/focused-on-health/7-viruses-that-cause-cancer.h17-1592202.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reihe von übertragbaren Erregern, die eine Krebsentstehung begünstigen können.</a> Der Wichtigste ist das Humane Papillomvirus&nbsp;(HPV). Es wird vor allem über ungeschützten Sexualkontakt übertragen und kann zur Entstehung von Krebs an Gebärmutterhals, Vagina, Penis, Anus und im Rachenbereich führen. Derzeit wird untersucht, ob das Virus noch weitere Krebserkrankungen auslösen könnte. Etwa 80&nbsp;Prozent aller Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV. Schätzungen zufolge sind in Deutschland jedes Jahr insgesamt rund 7700&nbsp;Krebsneuerkrankungen auf HPV zurückzuführen, etwa ein Fünftel davon betrifft Männer. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 1500&nbsp;Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Der deutsche Wissenschaftler <a href="https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/2008/hausen/facts/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Harald zur Hausen wurde für die Entdeckung, dass das Virus Krebs auslöst, und seinen Beitrag zur Entwicklung des Impfstoffs mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.</a> Es wird empfohlen, Mädchen und Jungen im Alter zwischen 9 und 17&nbsp;Jahren gegen HPV zu impfen, noch bevor diese sexuell aktiv werden. Aber auch im Erwachsenenalter sind Impfungen gegen HPV sinnvoll. <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa1917338?url_ver=Z39.88-2003&amp;rfr_id=ori:rid:crossref.org&amp;rfr_dat=cr_pub%20%200pubmed" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unter Geimpften tritt beispielsweise Gebärmutterhalskrebs erwiesenermaßen seltener auf als bei Ungeimpften.</a></p>



<p>Auch das Hepatitis-B-Virus kann die Entstehung von Krebs fördern. Es wird vor allem durch ungeschützten Sexualkontakt übertragen und kann chronische Leberentzündungen verursachen, aus denen in seltenen Fällen Krebs entstehen kann. Auch gegen dieses Virus existiert eine Schutzimpfung. Nicht so jedoch gegen das Hepatitis-C-Virus, das über eine Leberentzündung zur Krebsentstehung beitragen kann. Inzwischen ist eine medikamentöse Heilung der Infektion möglich.</p>



<p>Das Ebstein-Barr-Virus&nbsp;(EBV) wiederum ist ein Herpesvirus, mit dem viele Menschen infiziert sind, ohne dass sie Beschwerden haben. Es wird vor allem über Speichel übertragen und kann das Pfeiffersche Drüsenfieber auslösen und ist zudem mit bestimmten Arten von Lymphdrüsenkrebs und Krebs im Nasenrachen assoziiert. Ein anderes Herpesvirus, Humanes Herpes-Virus&nbsp;8 genannt, kann bei Immungeschwächten die Entstehung des so genannten Kaposi-Sarkoms sowie von bestimmten Lymphdrüsenkrebserkrankungen begünstigen. Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus&nbsp;HIV geht mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebserkrankungen einher, etwa dem eben genannten Kaposi-Sarkom, Gebärmutterhalskrebs und Arten von Lymphdrüsenkrebs. Das so genannte humane T-lymphotrope Virus&nbsp;1 kann selten eine Form vom Blutkrebs auslösen.</p>



<p>Auch <a href="https://www.cancer.org/healthy/cancer-causes/infectious-agents/infections-that-can-lead-to-cancer/bacteria.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bakterien</a> und <a href="https://www.cancer.org/healthy/cancer-causes/infectious-agents/infections-that-can-lead-to-cancer/parasites.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Parasiten können zur Krebsentstehung beitragen.</a> Ein Beispiel ist das weit verbreitete Bakterium Helicobacter pylori. Es kann eine Magenschleimhautentzündung hervorrufen und die Entstehung von Magenkrebs und einer bestimmten Art von Lymphdrüsenkrebs begünstigen. Eine Impfung existiert nicht, eine Infektion kann aber mit Antibiotika therapiert werden. Die Wurmerkrankung Schistosomiasis (Bilharziose) kann die Entstehung von Blasenkrebs begünstigen, eine Infektion mit dem Wurm Opisthorchis viverrini die Entstehung von Gallengangskrebs. Direkte Übertragungen von Krebs spielen im Alltag also praktisch keine Rolle. Relevant sind hingegen <a href="https://www.cancer.org/healthy/cancer-causes/infectious-agents/infections-that-can-lead-to-cancer/viruses.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">übertragbare Krankheitserreger, die das Krebsrisiko erhöhen können.</a> Wer sein Risiko verringern möchte, sollte keinesfalls Berührungsängste gegenüber Betroffenen haben und sich stattdessen gegen das Humane Papillomvirus sowie gegen das Hepatitis-B-Virus impfen lassen.</p>



<p>(spektrum.de, 4.1.2023, <a href="https://www.spektrum.de/profil/kurz/marisa/2042338">Marisa Kurz</a>)</p>
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		<title>Trommelschläge gegen Krebs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/12/07/trommelschlaege-gegen-krebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:46:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[In Datteln trotzen acht Frauen der Taubheit in den Fingerspitzen Eine Krebserkrankung kann zu dauerhaften Nervenschäden führen. Das Angebot eines Dattelner Vereins verspricht Linderung und Ausgleich für Betroffene. Acht Frauen nehmen auf ihren Instrumenten Platz, dann hallen Rhythmen durch die Familienbildungsstätte in Datteln. Ihre Finger treffen die Schlagbretter von Cajons – kistenförmigen Trommeln, die aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Datteln trotzen acht Frauen der Taubheit in den Fingerspitzen</p>



<p>Eine Krebserkrankung kann zu dauerhaften Nervenschäden führen. Das Angebot eines Dattelner Vereins verspricht Linderung und Ausgleich für Betroffene.</p>



<p>Acht Frauen nehmen auf ihren Instrumenten Platz, dann hallen Rhythmen durch die Familienbildungsstätte in Datteln. Ihre Finger treffen die Schlagbretter von Cajons – kistenförmigen Trommeln, die aus Südamerika stammen. Der gemeinsame Abend steht unter dem Motto „Die Seele baumeln lassen“, er soll Spaß machen und die Nerven stimulieren. Denn: Die Teilnehmerinnen sind an Krebs erkrankt.</p>



<p>Nervenschäden durch Krebsbehandlung</p>



<p>Die Behandlung durch Chemo- und Strahlentherapie sowie der Tumor selbst können bei Krebspatientinnen zu Nervenschäden führen – in den Fingern stellt sich ein Taubheitsgefühl ein. Bei manchen Betroffenen bleiben die Schäden irreversibel. Durch das Trommeln können ihre Fingerspitzen jedoch kurzzeitig an Sensibilität gewinnen.</p>



<p>Der „Hilfe bei Frauenkrebs-Datteln e.V.“ lud deshalb zum Workshop ein. Musikpädagoge Jörn Arnold leitete den dreistündigen Kurs am Samstag (3. Dezember): Alle Teilnehmerinnen hatten selbstgebaute Cajons dabei und trommelten ohne Notenkenntnisse. Unter der Anleitung des Lehrers setzten sie zum Beispiel Wörter in Silben und Silben in Trommelschläge um.</p>



<p>Der gemeinnützige Verein zieht Bilanz: „Sofortige Erfolgserlebnisse waren garantiert. Alle sind von der Trommelei infiziert und möchten weitermachen.“ Der Förderverein finanzierte den Kurs vollständig. Einen Teil der Kosten trug die Stadt Datteln mit einer Spende zum Thema „ehrenamtliche Bürgerprojekte“. Der Verein schließt eine Wiederholung des Projekts nicht aus.</p>



<p>(Dattelner Morgenpost, 05.12.2022, Benjamin Kübart)</p>
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		<title>NBank auch in der KBS</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/11/21/nbank-auch-in-der-kbs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 12:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Danksagungen]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle, die bei uns in der Krebsberatungsstelle tätig sind, sollen psychoonkologisch ausgebildet sein. Dies setzt eine mindestens halbjährige Fortbildung zur zertifizierten Psychoonkologin voraus, die nicht alle Neuen gleich mitbringen und zudem recht teuer ist. So ist unsere &#8220;Neueste&#8221; Astrid Harke zwar erfahrene Krankenschwester und Heilpraktikerin für Psychotherapie, doch die besondere psychoonkologische Ausbildung konnte sie erst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle, die bei uns in der Krebsberatungsstelle tätig sind, sollen psychoonkologisch ausgebildet sein. Dies setzt eine mindestens halbjährige Fortbildung zur zertifizierten Psychoonkologin voraus, die nicht alle Neuen gleich mitbringen und zudem recht teuer ist. So ist unsere &#8220;Neueste&#8221; Astrid Harke zwar erfahrene Krankenschwester und Heilpraktikerin für Psychotherapie, doch die besondere psychoonkologische Ausbildung konnte sie erst diesen Herbst beginnen. Ihre knapp 3.000 € teure Weiterbildung unterstützt anteilig einmal mehr die Förderbank Niedersachsens, die NBank &#8211; herzlichen Dank. Deren Förderung wiederum stammt zu 45% aus dem Europäischen Sozialfonds. </p>
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		<item>
		<title>Armut und Krebs: Zeit, den Teufelskreis zu durchbrechen!</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/11/16/armut-und-krebs-zeit-den-teufelskreis-zu-durchbrechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 09:12:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer arm ist, hat ein höheres Krebsrisiko. Wer an Krebs erkrankt, hat ein höheres Armutsrisiko. Die aktuellen sozialpolitischen Maßnahmen reichen nicht aus, um dem entgegenzuwirken, betonen Experten beim Krebskongress. Berlin. Die sozioökonomische Situation hat auch in Deutschland mit seinen gut ausgebauten sozialen Sicherungs- und Versorgungssystemen Auswirkungen auf die Sterblichkeit. Nach Daten des Sozioökonomischen Panels der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer arm ist, hat ein höheres Krebsrisiko. Wer an Krebs erkrankt, hat ein höheres Armutsrisiko. Die aktuellen sozialpolitischen Maßnahmen reichen nicht aus, um dem entgegenzuwirken, betonen Experten beim Krebskongress.</p>



<p>Berlin. Die sozioökonomische Situation hat auch in Deutschland mit seinen gut ausgebauten sozialen Sicherungs- und Versorgungssystemen Auswirkungen auf die Sterblichkeit. Nach Daten des Sozioökonomischen Panels der Jahre 1992 bis 2016 sterben in Deutschland 13% der Frauen und 27% der Männer aus der niedrigsten Einkommensgruppe bereits vor Vollendung des 65. Lebensjahres.</p>



<p>In der höchsten Einkommensgruppe trifft dies nur auf 8% der Frauen und 14% der Männer zu, erklärte Dr. Jens Hoebel von der AG Sozialepidemiologie am Robert Koch-Institut in Berlin anlässlich des DKK 2022.</p>



<p>Arme Krebskranke sterben früher</p>



<p>Immerhin: Bei Krebserkrankten hat sich die Lebenserwartung in allen Einkommensgruppen verlängert, wie er weiter berichtete (<a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fonc.2022.827028/full">Tetzlaff F et al. Front Oncol 2022; 12:827028</a>). Allerdings ist das Krebsrisiko wie auch die Lebenserwartung nach einer Krebsdiagnose bei vielen Karzinomen abhängig von der sozioökonomischen Situation.</p>



<p>So steigt die Lungenkrebsinzidenz mit zunehmender regionaler sozioökonomischer Deprivation an. Auch die Krebsmortalität zeigt eine entsprechende Abhängigkeit: Je wohlhabender die Region ist, umso geringer ist die Krebsmortalität. Hoebel betonte, dass sich insgesamt im Zeitverlauf keine Tendenz zeige, dass sich die Unterschiede zwischen wohlhabenden und sozioökonomisch Schwachen verringere.</p>



<p>Mit Krebs kommen auch Geldnöte</p>



<p>Eine Krebserkrankung führt neben allem anderen auch zu mehr finanziellen Sorgen. In einer Umfrage gaben 81% der in der Krebsberatung Tätigen an, dass mindestens in der Hälfte der Beratungen finanzielle Themen ein wichtiger Teil des Gesprächs sind.</p>



<p>Für mehr als die Hälfte der Befragten sind finanzielle Belastungen als Thema der Beratung von Krebskranken in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Als Ursache werden die höheren Überlebensraten, die größere Zahl von Patientinnen und Patienten im werktätigen Alter, die abnehmende soziale Sicherheit und die schwieriger werdenden Arbeitsbedingungen genannt.</p>



<p>Belastungen sind für sozial Schwache höher</p>



<p>Krankheit ist eine der Ursachen für Überschuldung, konstatierten die Deutsche Krebshilfe und das Haus der Krebs-Selbsthilfe–Bundesverband in einem gemeinsamen Positionspapier 2020.</p>



<p>Für die Betroffenen steigen Ausgaben durch Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen für medizinisch notwendige Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, Krankenfahrten, Diäten, Mehrkosten für Kinderbetreuung, Haushaltshilfen, Ausgaben für ergänzende Therapieverfahren und vieles mehr. Krebskranke im werktätigen Alter zahlen dafür in Deutschland bis zu 6,4% ihres Monatseinkommens (<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00520-018-4498-1">Büttner M et al. Support Care Cancer. 2019;27(6):2221–2228</a>).</p>



<p>Darüber hinaus belastet laut Positionspapier eine zunehmend restriktive Praxis der Sozialversicherungsträger als Folge einer veränderten Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik schwer kranke Menschen erheblich. Die Instrumente zur Entlastung greifen nicht in allen Einkommensschichten gleichermaßen. So profitieren von der steuerlichen Absetzbarkeit behinderungsbedingter Mehraufwendungen vor allem Einkommensstarke oder Vermögende.</p>



<p>Forderungen</p>



<p>Um den finanziellen Belastungen bei Krebs gerade für die ökonomisch Schwächeren entgegen zu wirken, forderte das Positionspapier von Deutscher Krebshilfe und Haus der Krebs-Selbsthilfe unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufhebung der Zuzahlungen, Aufzahlungen und Eigenanteile für eine bedarfsgerechte Versorgung im Sozialgesetzbuch (SGB) V</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abschaffung der Eigenanteile zur Finanzierung der Pflege nach SGB XI</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schwerbehindertengeld statt nur Steuerfreibetrag</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Krankengeldanspruch für den gesamten Zeitraum einer onkologischen Akutbehandlung, im Bedarfsfall auch der Rehabilitation und der Rekonvaleszenz</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erwerbsminderungsrente in angemessener und existenzsichernder Höhe ohne aufwendiges Verfahren</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erweiterung der Möglichkeiten für Teilzeitarbeit, Homeoffice und zur Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie die Verfahren zur stufenweisen Wiedereingliederung</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Adäquate finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene mit geringen Einkommen und Rentenansprüchen im sozialen Hilfesystem</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Flächendeckende, regelfinanzierte Beratungsangebote – insbesondere Psychosoziale Krebsberatungsstellen – mit Experten aus Sozialer Arbeit, Psychoonkologie, Medizin und Pflege.</li>
</ul>



<p>Härtefonds der Deutschen Krebsgesellschaft</p>



<p>„Mit dem Thema Armut ist die Deutsche Krebsgesellschaft seit 46 Jahren konfrontiert,“ stellte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Krebshilfe Gert Nettekoven fest.</p>



<p>Bereits 1976 wurde ein Härtefonds eingerichtet, der auf Antrag die nicht zweckgebundene Unterstützung mit 500 oder 1000 Euro je nach Familien- und Einkommenssituation ermöglicht. Wie Beate Hübinger, Sachgebietsleiterin Härtefonds der Deutschen Krebshilfe in Bonn, berichtete, wurden bis 2020 jährlich durchschnittlich 13.000 Anträge gestellt, von denen rund 73% bewilligt wurden.</p>



<p>Nur 2021 gab es einen Rückgang in den Antragszahlen, den sie auf den pandemiebedingten Rückgang von Rehamaßnahmen, Arztkontakten und Beratungsangeboten zurückführte. Informationen zu den Voraussetzungen für einen Antrag für Hilfen aus dem Härtefonds sind auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe zu finden.</p>



<p>(Ärztezeitung, 15.11.2022, Friederike Klein)</p>
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		<title>Vortrag zum Fatigue bei Krebs</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/10/07/vortrag-zum-fatigue-bei-krebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 10:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungstipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Jan Fromm, Psychologe im Onkologischen Forum, lädt am Mittwoch, dem 26. Oktober, zu einem Vortrag unter dem Titel &#8220;Fatigue &#8211; mehr als nur Müdigkeit&#8221;. Zu den besonderen Auswirkungen von Krebserkrankungen zählt die Tumormüdigkeit, das &#8220;tumorassoziierte Fatique-Syndrom&#8221;. Fatigue benennt eine Reihe von Symptomen, die weit über die von vielen Menschen erlebte &#8220;Müdigkeit&#8221; hinausgehen. Der Vortrag gibt [&#8230;]]]></description>
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<p>Jan Fromm, Psychologe im Onkologischen Forum, lädt am Mittwoch, dem 26. Oktober, zu einem Vortrag unter dem Titel &#8220;Fatigue &#8211; mehr als nur Müdigkeit&#8221;. Zu den besonderen Auswirkungen von Krebserkrankungen zählt die Tumormüdigkeit, das &#8220;tumorassoziierte Fatique-Syndrom&#8221;. Fatigue benennt eine Reihe von Symptomen, die weit über die von vielen Menschen erlebte &#8220;Müdigkeit&#8221; hinausgehen. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Erscheinungsbild der Erkrankung und die Möglichkeiten einer Therapie aus psychoonkologischer Perspektive. Er findet statt im Onkologischen Forum Celle, Fritzenwiese 117 (2. Stock, Fahrstuhl vorhanden). Es gelten 3-G-Bedingungen. Der Vortrag ist kostenlos und beginnt um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich: info@onko-forum-celle.de, Tel. 05141/2196600. </p>
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		<title>MHH: Neues Zentrum für Integrative Onkologie nimmt seine Arbeit auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 07:02:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktive Teilhabe am Behandlungsverlauf für Krebspatientinnen und -patienten Viele an Krebs erkrankte Menschen stellen sich die Frage, was sie selbst im Kampf gegen Krebs tun können. Eine Anlaufstelle für Fragen wie diese ist das neue Klaus-Bahlsen-Zentrum für Integrative Onkologie im Comprehensive Cancer Center (CCC) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), das am 13. Juni feierlich [&#8230;]]]></description>
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<p>Aktive Teilhabe am Behandlungsverlauf für Krebspatientinnen und -patienten</p>



<p>Viele an Krebs erkrankte Menschen stellen sich die Frage, was sie selbst im Kampf gegen Krebs tun können. Eine Anlaufstelle für Fragen wie diese ist das neue Klaus-Bahlsen-Zentrum für Integrative Onkologie im Comprehensive Cancer Center (CCC) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), das am 13. Juni feierlich eröffnet wurde. Es verbindet wissenschaftlich basierte naturheilkundliche und komplementärmedizinische Therapien mit konventioneller Onkologie. Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung unterstützt den Aufbau des Zentrums in einem ersten Schritt mit zwei Millionen Euro.<br><br>Unter dem Dach des neuen Zentrums arbeitet ein erfahrenes Team von Mitarbeitenden der Komplementärmedizin, Palliativmedizin, Psychoonkologie, Sport- und Rehabilitationsmedizin, Ernährungsmedizin und der Pflege eng zusammen, darunter sind drei onkologisch speziell ausgebildete Ärztinnen der Komplementär- und Palliativmedizin. Das Zentrum bietet den Erkrankten und ihren Angehörigen eine intensive und professionelle Begleitung vor, während und nach der Behandlung an. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der neben körperlichen Aspekten auch psychische oder soziale Probleme einer Erkrankung berücksichtigt.<br><br>Das Konzept der Integrativen Onkologie ist mittlerweile regelmäßiger Bestandteil in der Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten geworden. Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität, die Linderung von Nebenwirkungen sowie die bestmögliche Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit von an Krebs erkrankten Menschen. Professor Michael Manns, Präsident der MHH freut sich über die Eröffnung des neuen Zentrums an der MHH und sagt: „Das Zentrum für Integrative Onkologie ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer onkologischen Aktivitäten in Krankenversorgung und Forschung. Damit bauen wir unsere allumfassende Expertise in der Onkologie an der MHH weiter aus“.<br><br>Zu Beginn des Jahres 2021 hat die Deutsche Krebshilfe die MHH gemeinsam mit der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Comprehensive Cancer Center Niedersachsen als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Im Dezember 2021 folgte die Gründung des Klaus-Bahlsen-Zentrums für Integrative Onkologie.<br><br>„In unserem neuen Zentrum haben Krebspatientinnen und -patienten die Möglichkeit über verschiedene Einzel- oder Gruppenangebote selbst aktiv zum Krankheits- und Behandlungsverlauf beizutragen“, sagt Professorin Diana Steinmann, Leiterin des Klaus-Bahlsen-Zentrums für Integrative Onkologie. „Hierzu zählen naturheilkundliche Beratungen, Angebote zur Stärkung der Selbstheilungskräfte, Entspannungsverfahren, Bewegungsangebote und komplementäre pflegerische Anwendungen, die eine wertvolle Unterstützung während und nach der Krebstherapie sein können. Wir erhalten hier viel positive Resonanz von den Teilnehmenden, die insbesondere ihre persönliche Situation verbessern konnten.“, Extern kooperierende Therapeutinnen und Therapeuten erweitern das Angebotsspektrum im Zentrum.<br><br>„Anlässlich unseres 50-jährigen Jubiläums wollen wir der Intention unserer Stifter, den Menschen in seiner Gesamtheit zu betrachten, zu fördern und schnell und nachhaltig zu helfen, mit diesem Klaus-Bahlsen-Zentrum ein Zeichen setzen“, erklärt Dr. Jürgen Seja, Vorstandsvorsitzender der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. Und Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung ergänzt: „Komplementärmedizin ist ein wichtiger Satzungsschwerpunkt unserer Stiftung. Daher sollen im Sinne unserer Stifter die Fördergelder direkt dort wirken, wo ohne sie keine Unterstützung vorhanden wäre. Das Jubiläum der Stiftung bietet dafür einen würdigen Anlass.“<br><br>„Mit dem neuen Zentrum führen wir die bisherigen Einzelprojekte und Aktivitäten der verschiedenen Bereiche zusammen und schaffen eine zentrale Anlaufstelle für Krebspatientinnen und -patienten, die neue Möglichkeiten suchen, um ihren Krankheitsverlauf zu optimieren“, betont Professor Peter Hillemanns, Direktor des CCC Hannover. „Wir sind dankbar für die großzügige Unterstützung der Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, die die Etablierung neuer Versorgungsmöglichkeiten für an Krebs erkrankte Menschen und deren Angehörige möglich macht.“ Neben der weiteren Ausgestaltung an Betreuungsangeboten soll mit dem neuen Zentrum die wissenschaftliche Evaluation der integrativen Onkologie intensiviert und insbesondere die Patientenpartizipation in der klinischen Forschung ausgebaut werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />



<p>http://Weitere Informationen erhalten Sie bei Professorin Diana Steinmann, klaus-bahlsen-zentrum@mh-hannover.de, Telefon (0511) 532-4386, und auf unserer Internetseite <a href="https://www.mhh.de/klaus-bahlsen-zentrum">https://www.mhh.de/klaus-bahlsen-zentrum</a> .</p>



<p>Stefan Zorn Stabsstelle Kommunikation<br><a href="https://idw-online.de/de/institution121">Medizinische Hochschule Hannover</a></p>



<p>(idw-online.de, 13.6.2022)</p>
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		<title>Willkommen in der KBS!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 15:21:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeine News]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Onko-Team]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit großem Bedauern verabschiedeten wir dieser Tage Kristine Michaelis in den wohlverdienten Ruhestand. Zwanzig Jahre lang hat sie die erfolgreiche Arbeit der KBS mit geprägt, ganz besonders durch ihr Engagement für das Projekt &#8220;Ja, ich bin auch noch da!&#8221;, das in ihrer Zeit mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen mit erkrankten Familienangehörigen zur Seite stand. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit großem Bedauern verabschiedeten wir dieser Tage Kristine Michaelis in den wohlverdienten Ruhestand. Zwanzig Jahre lang hat sie die erfolgreiche Arbeit der KBS mit geprägt, ganz besonders durch ihr Engagement für das Projekt &#8220;Ja, ich bin auch noch da!&#8221;, das in ihrer Zeit mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen mit erkrankten Familienangehörigen zur Seite stand. Auch die von ihr betreuten Trauergruppen haben sicher sehr vielen Menschen bei der Bewältigung ihrer schweren Verluste geholfen. </p>



<p>Die KInder- und Jugendarbeit wird nahtlos fortgesetzt von der Sozialpädagogin und Psychoonkologin Simone Hendricks und der Krankenschwester Astrid Harke. Seit Mai nun übernimmt die Rehabilitationspsychologin Karina Lückingsmeier weitere Aufgaben in der KBS, die durch die Verrentung von Frau Michaelis und die anhaltende Erkrankung von Marina Flockemann entstanden sind. Herzlich willkommen! </p>
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		<title>Online-Vortrag: Krebs und Sexualität</title>
		<link>https://onko-forum-celle.de/2022/05/05/krebs-und-sexualitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fritz Gleiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2022 12:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Externe Termine]]></category>
		<category><![CDATA[KBS-News]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
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					<description><![CDATA[Online-Vortragsreihe der Niedersächsischen Krebsgesellschaft am Dienstag, 17. Mai 2022, 16.30-18.00 Uhr Referentin: Prof. Dr. Tanja Zimmermann, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Medizinische Hochschule Hannover Der Vortrag wird über die Plattform Zoom durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei! Zum Erhalt der Zugangsdaten ist eine Anmeldung per E-Mail an service@nds-krebsgesellschaft.de oder online unter https://www.nds-krebsgesellschaft.de/vortrags-_und_gespraechsreihe.html erforderlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Online-Vortragsreihe der Niedersächsischen Krebsgesellschaft am Dienstag, 17. Mai 2022, 16.30-18.00 Uhr</p>



<p>Referentin: <strong>Prof. Dr. Tanja Zimmermann, </strong>Psychologische Psychotherapeutin, Psychoonkologin, Medizinische Hochschule Hannover</p>



<p>Der Vortrag wird über die Plattform Zoom durchgeführt. <strong>Die Teilnahme ist kostenfrei!</strong></p>



<p>Zum Erhalt der Zugangsdaten ist eine Anmeldung per E-Mail an <a href="mailto:service@nds-krebsgesellschaft.de">service@nds-krebsgesellschaft.de</a> oder online unter <a href="https://www.nds-krebsgesellschaft.de/vortrags-_und_gespraechsreihe.html">https://www.nds-krebsgesellschaft.de/vortrags-_und_gespraechsreihe.html</a> erforderlich.</p>
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