Onkologisches Forum Celle e. V.

Spenden? Nur ein Klick ...

Wir über uns

Das Onkologische Forum Celle ist ein gemeinnütziger Verein, der von Krebs betroffenen Menschen und ihren Angehörigen vom Zeitpunkt der ersten Diagnosestellung in allen Phasen der Krankheit eine psychoonkologische und pflegerisch-medizinische Begleitung anbietet.

Angehörigen, auch Kindern und Jugendlichen, bieten wir während der Erkrankung und auch nach dem Tod eines Erkrankten begleitete Trauerarbeit an und helfen ihnen bei der Bewältigung vieler Lebensfragen.

Der Verein trägt sich zu einem sehr großen Teil aus Spenden.

Wir investieren viel in die fachliche Kompetenz unseres Teams, das hochprofessionell in den Bereichen Krebsberatung und Ambulanter Palliativdienst wirkt. 

Einen guten Überblick über unsere zentralen Angebote "Krebsberatung" und "Ambulanter Palliativdienst" bietet die Broschüre "Wir machen manches leichter", unsere Aktivitäten beschreiben die Grafik und der Jahresbericht.
 

(3.7.17)

Neue Impulse für die palliative Pflege in und um Celle

Jetzt ist es offiziell: Das Onkologische Forum Celle e.V. hat einen speziellen onkologisch-palliativen Fachpflegedienst gegründet. Dadurch wurde der Abschluss eines neuen Kooperationsvertrags zwischen dem „Onkoforum“ und der Stiftung Celler Netz ermöglicht.

Künftig wird es uns möglich sein, zusätzlich zu den bestehenden Angeboten der Pflegedienste Patienten aus Celle und dem Landkreis onkologische und palliative Fachpflege sowohl im Rahmen einer allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) als auch in der spezialisierten ambulanten Versorgung (SAPV) anzubieten.

„Die Patienten kostet dies nichts. Wir orientieren uns allein an ihren Bedürfnissen und denen ihrer Angehörigen. Ihnen schenken wir  ‚alle Zeit der Welt‘“, so Geschäftsführerin Liane von Hoff. „Das gelingt, weil wir von abertausend Spendern unterstützt werden. Dank der jahrelangen Erfahrung in palliativer Pflege helfen wir so, Lücken im Versorgungsnetz zu schließen, unter denen viele Patienten und ihre Angehörigen leiden“, betont von Hoff. „Wir ermöglichen unseren Patienten, so lange wie möglich in vertrauter Umgebung zu leben. Ohne unsere Angebote kommt es eventuell zu einem verfrühten oder gar unnötigen Krankenhausaufenthalt.“

Viele Patienten werden gemeinsam mit ihren Angehörigen lange Zeit von den Fachkräften des APD ambulant palliativ begleitet. Das isteine Zeit, in der die Erkrankten Sicherheit erfahren und ihnen ein relativ hohes Maß an Lebensqualität erhalten bleibt, bevor es zu besonders schweren Symptomen kommt, die zum Tod führen können. Dann erst sind reglementierte und von den Krankenkassen finanzierte Sonderleistungen im Rahmen der SAPV vorgesehen, die ab dem 1.8. auch wieder der neue Fachpflegedienst übernehmen wird. „Dadurch gewährleisten wir pflegerisch wie personell Kontinuität, die sich die Patienten wünschen“, so von Hoff.

Der neue Fachpflegedienst wird nun zwar auch Krankenkassengelder erwirtschaften, bleibt jedoch zu einem hohen Maß auf private Zuwendungen angewiesen. Er ist erreichbar unter der Büroadresse des Onkologischen Forums.

Zwei neue Gesichter: Willkommen!

   

Dorothee vom Felde

 

Katharina Winterhoff

Seit einigen Monaten schon arbeiten zwei neue Mitarbeiterinnen für uns, die wir Ihnen jetzt endlich, nach einem gemeinsamen Fototermin, hier vorstellen wollen: Dorothee vom Felde ist Diplompsychologin und Krankenschwester, ehemalige Polizistin und Mutter von vier Kindern. Sie vertritt übergangsweise Jana Czekay, die krankheitsbedingt eine Weile nicht für uns arbeiten kann. Katharina Winterhoff ist Krankenschwester mit Palliativ Care Weiterbildung, Hygienebeauftragte und hat die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung absolviert. Sie kommt vom ambulanten Dienst Hermannsburg zu uns.

„Onkoforum“ erneut mit 100.000 € Defizit - und neuem Vorsitzenden

Die Jahreshauptversammlung des Onkologischen Forums Celle e.V. am 31.5.17, das mit über 600 Mitgliedern zu den größeren Sozialvereinen der Region zählt, kam einmal mehr nicht ohne besorgte Blicke in die Zukunft aus. Das „Onkoforum“ versorgt jährlich über 1.000 schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen aus Celle und dem Landkreis kostenlos mit ambulanter Krebsberatung und einem ambulanten Palliativdienst.

Drei Psychoonkologinnen der Krebsberatungsstelle (KBS) berieten im vergangenen Jahr 560 an Krebs Erkrankte und 375 Angehörige – insgesamt fast 250 Menschen mehr als im Vorjahr. Dabei schafften sie es trotz angespannter Personallage, jedem akut Betroffenen ein Erstgespräch innerhalb von einer Woche anzubieten. Unter den Rat suchenden und Begleiteten befanden sich auch 44 Familien mit zusammen 83 Kindern. Vier der Kinder sind selbst an Krebs erkrankt, den anderen, die unter der Erkrankung oder dem Tod von Angehörigen leiden, helfen speziell ausgebildete Psychoonkologinnen meist in Gruppenangeboten.

Neun Fachpflegekräfte des Ambulanten Palliativdienstes (APD) im Onkoforum begleiteten 2016 440 Patienten mit schweren Leiden. Das waren zwar rund 10% weniger als im Vorjahr, zugleich aber verlängerte sich die durchschnittliche Begleitdauer von einem Viertel- auf fast ein halbes Jahr. „Je früher wir die Menschen begleiten, desto besser können wir Krisen vorbeugen. Oft wird so eine Krankenhauseinweisung vermieden und unsere Patienten können weiter im häuslichen Umfeld leben“, so Liane von Hoff, Geschäftsführerin des Onkoforums und Leiterin des APDs. Der APD begleitet etwa 100 Patienten gleichzeitig.

Nur ein Bruchteil der Leistungen des Onkoforums wird aus öffentlichen Mitteln bezuschusst. Der Verein lebt vom Spendenzufluss. Das Spendenaufkommen erhöhte sich 2016 gegenüber 2015 um mehr als die Hälfte auf 435.000 €. „Das freut uns sehr und hat eine Bilanz verhindert, die schlimmer hätte kommen können“, so Finanzgeschäftsführerin Christa Elsasser. Zugleich schloss der Verein jedoch im zweiten Jahr in Folge das Haushaltsjahr mit einem Minus von mehr als 100.000 €. „Wir leben von unseren Rücklagen, was nicht ewig gut gehen kann“, sorgt sich Elsasser deshalb zu Recht und bittet, die „fantastische Arbeit unserer Mitarbeiter“ weiterhin finanziell zu unterstützen.

Neu gewählt jaben wir auf der Versammlung auch unseren Vorsitzenden. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Dr. Manfred Lux, trat aus gesundheitlichen Gründen in die zweite Reihe und schlug als Nachfolger Dr. Gerd Molsen vor, den die Versammlung einstimmig wählte.

Im Jahresbericht für 2016, den noch der alte Vorsitzende vortrug, verwies Dr. Lux auf die bevorstehende Gründung des Fachpflegedienstes im APD, der einzelne Leistungen abrechenbar machen wird und vor allem den reibungslosen Übergang von Patienten aus einer allgemeinen palliativen Versorgung in die spezialiserte ambulante Palliativversorgung gewährleisten soll. Dieser Gründung stünde nach dem Rückzug unserer Klage vor dem Verwalungsgericht gegen den VdEK auf Erteilung einer eigenen SAPV-Zulassung nichts mehr im Wege. Auch die Kreisverwaltung habe signalisiert, dass man uns den dort ausstehenden Zuschuss für 2016 von 10.000 € nicht länger vorenthalten wolle, nachdem wir auch hier eine anhängige Klage zurückgezogen haben.

  

Qualität "Sehr gut!" Danny!

Unsere Mitarbeiterin Daniela Horn hat ihre Fortbildung bei der DAA zur "Qualitätsbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen" APD erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Wir haben eine neue Geschäftsführerin!

 

 

Erklärte Aufgabe unseres Interim-Geschäftsführers Reinhard Klein, der Ende Januar sein Amt niederlegte und zurückkehrte in die wohlverdiente Rente, war das Finden einer Nachfolgerin. Das ist geglückt! Herzlichen Dank, Herr Klein! Willkommen, Liane von Hoff! Unsere bisherige APD-Leiterin hat am 1.2. ihr neues Amt angetreten - herzlichen Glückwunsch! Und viel Erfolg!

 

 

 


Welcome back!

Zum 1.12. meldeten sich unsere beiden Mutterschaftsurlauberinnen Jessica Isermann und Daniela Horn geschlossen wieder zum Dienst zurück. Nicht nur der APD freite sich gehörig! Das musste dann mit einem kleinen Frühstück gefeiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wehmut auch im Herbst

Im Herbst 2016 hat SIE es tatsächlich getan: Ulrike ist gegangen! Am 31.10.2016 verabschiedeten wir unter großem Wehklagen nach acht Jahren unermüdlicher Freundlich- und Verlässlichkeit Ulrike Nieschulz aus dem Büro, die fortan in Winsen das Planungsbüro ihres Ehemanns organisieren wird. Wen und was wir mit ihr verlieren, werden wir erst in den nächsten Wochen so richtig spüren ...

Ein Sommer voller Wehmut

Sie zählten zu den Ersten und sowieso Besten. Sie waren immer mit vollem Einsatz für ihre Patienten da: Zwei unserer langgedientesten Palliativ-Care-Fachkräfte, Angela Meyke und Hanna Hoffman, verabschiedeten sich diesen Sommer in ihre wohlverdiente Rente. Bye. bye Angie! Tschüß, Hanna! Wir weinen. Und freuen uns zugleich mit euch über eure neue Freiheit!

 

   

Angela Meyke

 

Hanna Hoffmann

Am 20. August 2016 verabschiedeten sich die KollegInnen mit einem eigens einstudierten Rollator-Ballett von ihren Kolleginnen und verpassten den beiden einen freudigen Schubs ins neue Leben ...

 

           
       

 

 

Interim-Geschäftsführer

Im Mai 2016 hat Dr. Holger Barenthin nach vier Jahren engagierter Arbeit seine Funktion als Geschäftsführer des Onkologischen Forums Celle aus persönlichen Gründen niedergelegt. Kurz darauf fand der Verein in Reinhard Klein einen neuen Leiter .

Klein, der fast drei Jahrzehnte als Geschäftsführer der Lebenshilfe Celle gGmbH und der Hotelbetriebsgesellschaft Celle gGmbH vorstand, sieht seine Aufgabe als Interimslösung an, verheißt aber vollen Einsatz. „Der Bitte des Vorstands konnte ich mich nicht entziehen. Das Onkoforum genießt dank seiner hochproffesionellen Mitarbeiter einen ausgezeichneten Ruf. Ich werde alles zum Wohl unserer Patienten und der ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Mitarbeiter tun und möchte sie auch auf neuen Wegen mitnehmen“, so Klein.

Zu den neuen Wegen zählt die in Kürze beabsichtigte Gründung eines palliativen Fachpflegedienstes. Das Onkologische Forum ist immer noch in einem sehr hohen Maße auf Spenden angewiesen, um z.B. die 24-Stunden-Rufbereitschaft, die der Ambulante Palliativdienst den Patienten kostenlos bietet, aufrecht zu erhalten. „Wir müssen sicherstellen, dass wir in Zukunft die bestehenden Kontakte zu den Krankenkassen noch ausbauen können, um unsere Dienste in eine gesicherte Zukunft zu führen. Nur so können wir unseren Anspruch erfüllen, Schwerkranken stets alle Zeit und Zuwendung zukommen zu lassen, die sie in ihrer besonderen Lage benötigen“, betont Klein.

 

Willkommen, Maike Knoop!

Seit April 2016 verstärkt die Krankenschwester mit Palliativ Care Weiterbildung Maike Knoop unser Team im APD, wo noch dieses Jahr zwei Kolleginnen in Rente gehen. Knoop ist Mutter dreier Kinder, lebt in Eldingen und arbeitete zuvor beim AKH Ambulant. Herzlich Willkommen!

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Liane von Hoff!

Auf ihrem berufsbegleitend eingeschlagenen Weg zur Pflegedienstleiterin (PDL) hat die Leiterin unseres Ambulanten Palliativdienstes Liane von Hoff im Sommer 2016 ihre Prüfung mit Bravour bestanden! Seit Juni darf sie sich nun PDL nennen.

 


 

 

 

 

Alle in einem Boot …

Manchmal nehmen wir uns Zeit fürs Team. Und muten uns gemeinsam etwas zu, was uns zusammenhält. So im Juli 2014 beim ersten Betriebsausflug seit langem. Geplant waren zwei Stunden gemütliches Paddeln die Aller aufwärts, ein Picknick und ein weitere Stunde lockeres Flussabwärtstreiben. Stattdessen kämpften wir uns unter brennender Sommersonne bei einer dreieinhalbstündigen Tour im Riesenschlauchboot auf einem vom Regenwasser der letzten Tage angeschwollenen Fluss sieben Kilometer stromaufwärts von Ettenbüttel gen Brenneckenbrück, ehe es nach einem unumgänglich verlängerten Ausruhen dann in gemächlicher Fahrt wieder zurück durch das renaturierte Allertal ging. Mit dem Strom schwimmt es sich tatsächlich leichter, doch die Herausforderungen lohnen auch den umgekehrten Weg … Ein Highlight: Unser erzwungenes Abtauchen unter der Betonbrücke bei Gilde! Alles ging gut.

 

 

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