Onkologisches Forum Celle e. V.

Liebe Mitglieder (und solche, die es werden wollen)!

Ohne Ihre verlässliche Unterstützung gäbe es unsere Angebote nicht! Sie machen uns unabhängig und erlauben es uns, Betroffenen im Falle eines Falles so viel Zeit zu widmen, wie sie brauchen, und so lange wie nötig zu betreuen. Weder die Psychoonkologinnen der Krebsberatung noch die MitarbeiterInnen des Ambulanten Palliativdienstes sind dank Ihrer Beiträge und der hohene Spendenbereitschaft in Celle und dem Landkreis gezwungen, sich sozialrechtlich vorgegebenen Zeittakten zu beugen. Jeder, der etwas von unserer Arbeit und palliativen Situationen versteht, wird instinktiv erfassen, welche Bedeutung diese Zuwendung hat.  Bleiben Sie uns gewogen!

 

Neue Satzung gebilligt

Am 14.12.16 billigte die gut besuchte Mitgliederversammlung den Entwurf der neuen Satzung. Sie wird es ermöglichen, wie geplant einen spezialisierten ambulanten Palliativpflegedienst auszugründen, der dann abrechenbare Leistungen auch abrechenbar macht. An den Zwecken und Zielen des Vereins ändert sie genausowenig wei an unserem Credo, unseren Patienten alle Zeit zu geben, die sie brauchen.

 

Celle, 20. Juni 2016

Liebe Förderer und Mitglieder des Onkologischen Forums!

Im Namen des Vorstands und des Teams unseres Vereins wende ich mich heute erneut an Sie, um Ihnen als Mitglied und damit tragende finanzielle Säule unseres Vereins Informationen zu geben, weshalb die diesjährige Mitgliederversammlung erst am 17. August 2016 stattfinden kann.

In meinem letzten Brief habe ich die bestehenden organisatorischen Schwierigkeiten um die Versorgung von Palliativ-Patienten in der letzten Phase des Lebens beschrieben. Jetzt hat es in den vergangenen Monaten viele Gespräche gegeben und wir befinden uns derzeit in vertraglichen Verhandlungen mit dem in Celle zuständigen Träger dieser Versorgung, - der Stiftung Celler Netz- um gemeinsame neue Strukturen zu entwickeln. Diese Verhandlungen, die mit dem Verband der Krankenkassen abzustimmen sind, benötigen noch einige Zeit und deren Ausgang haben wesentlichen Einfluss auf die zukünftige wirtschaftliche Situation unseres Vereins.

Des weiteren ist Herr Dr. Holger Barenthin auf eigenen Wunsch im Mai d.J. als Geschäftsführer des OFC ausgeschieden und wir suchen nach praktikablen neuen Lösungen für diesen Aufgabenbereich.

Unser Ziel ist es, klare Perspektiven für die Zukunft des Vereins zu entwickeln und diese mit Ihnen gemeinsam in der Mitgliederversammlung nach der Sommerpause zu erörtern. Bitte geben Sie uns die dafür benötigte Zeit und bleiben Sie uns weiterhin finanziell und unterstützend verbunden, damit wir für Krebspatienten und Menschen in einer Palliativ-Situation in der Region Celle auch in der Zukunft die qualitativ gute Versorgung anbieten können, die unserer Zielsetzung entspricht.

Im Namen des Vorstandes grüßt Sie sehr herzlich

Dr. Manfred Lux

(1. Vorsitzender)

 

Celle, 5. Mai 2015

Liebe Förderer und Mitglieder des Onkologischen Forums!

Mitte März berichteten wir Ihnen auf der Jahreshauptversammlung über die zunehmende Nachfrage nach unseren Hilfsangeboten. Der Vorstand informierte Sie auch darüber, dass wir uns gezwungen sahen, künftig mit dem Ambulanten Palliativ-Dienst (APD) wieder einen eigenen Weg bei der ganzheitlichen, patientenzentrierten palliativen Begleitung Schwerstkranker zu gehen.

Ende Februar hatten wir unter Protest die Koordination der spezialisierten ambulanten Palliativ-Versorgung (SAPV) für Celle Stadt und Landkreis niedergelegt, die wir fast fünf Jahre lang im Auftrag der Stiftung Celler Netz durchgeführt haben. Dass wir das gut gemacht haben, zeigt die hohe Akzeptanz durch die betroffenen Familien, die Ärzteschaft und auch in der breiten Öffentlichkeit. Der APD war mit seinem ganzheitlichen Ansatz und seiner fachlichen Kompetenz das vertraute Gesicht der SAPV mit individuellem Kontakt zu jedem Patienten. Ein „multiprofessionelles Gedränge am Krankenbett“ wurde dank der personalisierten Koordination vermieden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit koordinierten neun hochqualifizierte Fachkräfte unseres APD alle erforderlichen Hilfsmaßnahmen für die Schwerstkranken in dem zeitlichen Umfang, den der Kranke und seine Familie benötigen – ohne Rücksicht nehmen zu müssen, ob dieser Zeiteinsatz durch die im Rahmen der SAPV zur Verfügung stehenden Erlöse gedeckt ist. Möglich machten dies unter anderem Ihre Spendenbereitschaft und Mitgliedschaft im Onkologischen Forum.

Die Neuordnung der SAPV durch die Stiftung sieht vor, dass Mitarbeiter kooperierender ambulanter Pflegedienste diese Arbeit übernehmen, tagsüber koordiniert von einer zentral bei der Stiftung angesiedelten Einsatz-Zentrale. Diese Neuordnung wurde vom Vorstand der Stiftung gegen unseren Rat beschlossen. Ergebnisoffene Gespräche, für die wir uns stets offen zeigten, hatte es dazu nie gegeben. Auch viele Pflegedienste bekundeten, diese Änderung nicht mittragen zu wollen. Sie möchten die langjährige professionelle Erfahrung unserer Fachkräfte nicht missen und fürchten den wirtschaftlich unvertretbaren zeitlichen Aufwand.

Das neue Konzept soll die Stiftung als Träger der SAPV deutlicher in Erscheinung treten lassen. Vom Nutzen für die Patienten und für die Qualität der Begleitung Schwerstkranker war leider nie die Rede. Stattdessen wurden als Begründung immer wieder ein pflegerisch-medizinisches Fehlverhalten des APD und neue gesetzliche Vorschriften angedeutet – beides wurde trotz mehrfacher Aufforderung unsererseits nie konkretisiert. Wiederholt wies die Stiftung darauf hin, dass man auf die MitarbeiterInnen des APD gar nicht verzichten wolle. So sollten sie z.B. die Zeiten außerhalb der Bürozeiten zunächst weiterhin abdecken.

Die Vorwürfe und divergierenden Vorstellungen, die die jahrelange Erfahrung und Kompetenz des APD ignorierten, zerstörten viel Vertrauen. Die neue Koordination gefährdet nach unserer Meinung das bisherige qualitativ hochwertige Niveau der SAPV.

Die neue Lage bringt natürlich keinen unserer Patienten in Not. Selbstverständlich stehen wir weiterhin jedem Menschen zur Seite, der uns braucht. Gleichwohl tun sich im Bereich der SAPV seit dem 1.3.2015 Lücken in der Versorgung auf, die uns wehtun und belasten. Insbesondere aus der Ärzteschaft verstärkt sich derzeit der Ruf, den APD wieder als alleinigen Erstkoordinator einzusetzen. Nach den Verletzungen der vergangenen Monate setzt dies jedoch eine erfolgreiche Mediation zwischen den verschiedenen Beteiligten und eine neue strukturelle Transparenz voraus.

Solange das Modell der Stiftung in Kraft ist, verzichten wir auf monatlich gut 10.000 € Erstattungen, die uns aus der SAPV-Arbeit zuletzt zustanden. Alternative Finanzierungsmodelle für den APD zu entwickeln, der nach wie vor eine umfassende allgemeine palliative Begleitung anbietet, braucht Zeit. Gerade deshalb bitten wir Sie heute: Bekunden Sie uns Ihre Unterstützung! Wir brauchen Sie heute mehr denn je.

Wie Sie wissen, werden weder unsere Krebsberatung noch die von uns angebotene palliative Rund-um-die-Uhr-Begleitung, die beiden Kernaufgaben des Onkologischen Forums, aus öffentlichen Kassen finanziert. Beides, vor allem aber die besondere Zuwendung und das hohe Gut der Zeit, das wir den uns anvertrauten Menschen unreglementiert zur Verfügung stellen, bezahlen Sie durch Ihre Mitgliedschaft und Spenden maßgeblich mit. Dafür möchten wir Ihnen heute ganz besonders danken. Gleichzeitig bitten wir Sie:

Berichten Sie Freunden und Bekannten von unserer Arbeit!
Werben Sie neue Mitstreiter und Mitglieder!
Vielleicht ist es Ihnen auch möglich, Ihren Jahresbeitrag zu erhöhen?
Eine bedeutende Stütze unserer Arbeit sind auch Nachlässe und Spenden anlässlich von Sterbefällen.

Mehr zu unseren Angeboten erfahren Sie und jeder Interessierte stets auf unserer Homepage.

Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen,

Ihr Dr. Manfred Lux

 

 

Celle, 11. März 2015

Jahreshauptversammlung des „Onkoforums“

Mit 553 Mitgliedern sind wir einer der großen Sozialvereine der Stadt: Das Onkologische Forum Celle e.V., dessen Krebsberatungsstelle (KBS) und Ambulanter Palliativdienst (APD) jährlich weit über tausend schwer erkrankte Menschen beraten und begleiten. Die diesjährige Jahreshauptversammlung am 11.3. besuchte fast ein Zehntel der Mitglieder persönlich. Dabei berichteten Vorstand und Mitarbeiterinnen von einem stetig zunehmenden Bedarf, insbesondere auch in ländlichen Gebieten. Nach eingehender Debatte bestätigten die Mitglieder sodann den Vorstand einhellig in seiner Haltung, künftig mit dem APD wieder einen eigenen Weg bei der Umsetzung eine ganzheitlichen, patientenzentrierten palliativen Begleitung Schwerstkranker gehen zu wollen. Höhepunkt des Abends war die Veröffent­lichung der Haushaltszahlen, zu der sich der Verein als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichtet hat. Der ungeheure Spendenzufluss von 380.000 €, 60.000 € mehr als 2013, erbrachte erstmals seit Jahren einen Überschuss von 32.000 €. Damit konnte der Verein, der mit einem Haushalt von fast 700.000 € siebzehn Mitarbeiter beschäftigt, das in den Vorjahren aufgelaufene Defizit deutlich verringern. Mehr als zwei Drittel aller Mittel sind privaten Ursprungs. „Der enorme Zuspruch tausender kleiner Einzelspender macht uns stolz“, so Finanzgeschäftsführerin Christa Elsasser.

 

 

Celle, 16. Febr. 2015

Einladung zur Mitgliederversammlung

Der Vorstand des Vereins lädt alle Mitglieder recht herzlich ein zur diesjährigen

Mitgliederversammlung am Mittwoch, 11. März 2015

um    18:00 Uhr    in die Fritzenwiese 117, 2. OG, 29221 Celle

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung und Feststellung der fristgerechten Einladung

2. Bericht des Vorsitzenden über Veränderungen im Ambulanten Palliativ-Dienst des OFCs

3. Bericht des Kassenwartes

4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes

5. Haushaltsplan 2015

6. Wahl der Kassenprüfer für 2015

7. Verschiedenes

Ergänzungen und Änderungen zur Tagesordnung teilen Sie bitte, sofern gewünscht, bis spätestens 4. März 2015 schriftlich mit.

Auf der Rückseite dieser Einladung informieren wir Sie über die Veranstaltungen in diesem Jahr. Des Weiteren erhalten Sie mit unserem Schreiben die jährliche Spendenbescheinigung über Ihren Mitgliedsbeitrag mit einem herzlichen Dankeschön für Ihre Verbundenheit und finanzielle Unterstützung unserer Arbeit.

 hoffe, dass Sie Zeit und Freude haben für einen gemeinsamen Abend mit dem Vorstand und dem Team des Forums zu einem regen Gedankenaustausch.

Bis dahin herzliche Grüße

Onkologisches Forum Celle e.V.

Dr. Manfred Lux, Vorstandsvorsitzender

 

 

Werden Sie Mitglied im Onkologischen Forum!

Möchten auch Sie zur Verlässlichkeit unserer qualifizierten Begleitung von an Krebs Erkrankten und ihren Familienangehörigen beitragen?

Eine regelmäßige Unterstützung der Arbeit unserer Krebsberatungsstelle und des Ambulanten Palliativdienstes mit z. B. 10,00 € monatlich ist auch in Form einer Mitgliedschaft möglich.

Wir freuen uns über neue Mitglieder und Spender! Jeder Betrag, ob groß, ob klein, sorgt dafür, dass wir für Sie da sind, solange Sie uns brauchen. Spenden sind steuerabzugsfähig.

 

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